Zum „Tag der Steige“ am kommenden Samstag, 18. April, steht der Kettwiger Panoramasteig im Fokus: Fünf Touren von unterschiedlicher Länge bieten sich an, um unter dem Motto „Essen wandert an“ die Natur sowie die Gastronomie im Essener Süden zu erkunden. Eine davon ist die Schlösserroute. Auf ihr können Wanderer sowohl das Schlosshotel Hugenpoet, das an diesem Tag eine Stempelstelle beherbergt und sich für eine kulinarische Pause eignet, als auch das Schloss Landsberg, das verträumt im Wald auf Besucher wartet, kennenlernen.
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Ein besonderer Ausflug
Wer an diesem Tag allerdings keine Zeit hat oder sich die Tour nicht allein zutraut, aber dennoch großes Interesse hat, eine solche Schlössertour zu absolvieren, kann sich auch einer geführten Wanderung anschließen. Diese findet nämlich eine Woche später, am Samstag, 25. April, statt. Organisiert wird sie von der Arbeiterwohlfahrt (Awo).

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Ehrenamtlich geführtes Wandern hat bei der Awo Essen eine lange Tradition. Nun steht ein besonderer Ausflug mit den Awo-Vorstandsmitgliedern Claudia Osterholt und Philipp Hennen an. Inspiriert vom „Tag der Steige“ wollen sie sich am 25. April um 10 Uhr mit anderen Wanderinteressierten am S-Bahnhof in Werden treffen.
Startpunkt der Schlössertour ist der S-Bahnhof in Werden

Dort ist Startpunkt der Drei-Schlösser-Tour von Werden nach Kettwig. Rund viereinhalb Stunden bzw. 15 Kilometer wird die Gruppe unterwegs sein und die Schlösser Oefte, Hugenpoet und Landsberg (Stadtgrenze Ratingen) ansteuern.
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Schloss Oefte liegt am Südufer der Ruhr und war im Mittelalter ein Lehen der Reichsabtei Werden. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Oefte im 9. Jahrhundert. Die Anlage ist somit einer der ältesten Herrensitze in der Region. Heute hat dort ein Golfclub sein Domizil.
Burganlagen aus dem Mittelalter
Das Wasserschloss Hugenpoet hat 2025 sein 70-jähriges Jubiläum als Hotel gefeiert. Die Geschichte reicht aber bis ins Jahr 778 zurück, als Hugenpoet erstmals als Königsgut Karls des Großen erwähnt wurde. Über die Jahrhunderte war das Schloss im Besitz verschiedener Adelsfamilien. Seit 1831 gehört es der Familie von Fürstenberg.
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Schloss Landsberg geht ebenfalls auf eine mittelalterliche Burg zurück, die durch den Grafen Adolf V. von Berg erbaut wurde. Während des 17. und 18. Jahrhunderts mehrfach verändert, erhielt die Anlage ihr heutiges Gesicht im Stil des Historismus durch den Industriellen August Thyssen, der sie 1903 zum Wohnsitz umbauen ließ. Inzwischen wird das Haus als Tagungsstätte der Thyssenkrupp AG genutzt.
Am Ende der Schlössertour wird in Kettwig gemütlich eingekehrt. Die Awo empfiehlt festes Schuhwerk und warnt vor anspruchsvollen Steigerungen. Die Wanderung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.








