Das Parken am Baldeneysee im Essener Süden bleibt auch nach dem Jahreswechsel erst einmal kostenlos. Die Stadt wird vorerst keine Parkgebühren erheben und rückt ein Stückweit von ihren ursprünglichen Plänen ab.

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Zahlen sollen Besucherinnen und Besucher nur während der Saison von Mitte April bis Mitte Oktober. Dieser Vorschlag wird nach Informationen der Redaktion in der Verwaltung diskutiert. Die Politik müsste zustimmen.

An der Essener Regattastrecke und entlang der Freiherr-vom-Stein-Straße geht oft nichts mehr

Eigentlich sollten Besucherinnen und Besucher mit Jahresbeginn fürs Parken am Regattaturm und entlang der Freiherr-vom-Stein-Straße zahlen. Insgesamt geht es um rund 600 Stellplätze. Die Stadt hatte im Herbst vorgeschlagen, dort Parkgebühren einzuführen, was die Politik nach ausführlichen Diskussionen auch beschlossen hat.

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Gerade der Parkplatz am Regattaturm ist in der warmen Jahreszeit stark frequentiert. Auch entlang der Freiherr-vom-Stein-Straße geht dann häufig nichts mehr, denn der Seaside Beach am Seeufer ist bei Sonnenanbetern aus der gesamten Region eine eine beliebte Adresse.

Die Stadt Essen sucht am See Flächen, auf denen Ausnahmeregelungen möglich sind

Die Stadt sucht nach Ausnahmeregelungen für Leistungssportler, die am Olympiastützpunkt trainieren, und für die ansässigen Sportvereine. Sie sollen auf ausgesuchten Flächen weiterhin kostenlos parken können. Wie das genau umgesetzt werden soll, blieb offen, da die Straßenverkehrsordnung für den öffentlichen Straßenraum keine Ausnahmeregelungen vorsieht. Einige Flächen am See gehören allerdings den städtischen Sport- und Bäderbetrieben, rechtlich gesehen handelt es sich um Privatbesitz. Ob diese fürs kostenlose Parken in Frage kommen, wird noch geprüft. Die Stadtverwaltung will im Februar 2025 ihre Vorschläge vorliegen.

Derweil wirbt das Essener Bürgerbündnis (EBB) darum, es beim kostenlosen Parken für alle zu belassen. Eine entsprechende Online-Petition haben nach Angaben des EBB bislang 1.300 Bürgerinnen und Bürger unterzeichnet. EBB-Ratsherr Wilfried Adamy spricht von einer beeindruckenden Teilnahme. Diese dokumentiere, „dass die Essener keine Parkgebühren am See wollen“.

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