Mitreden, Ideen einbringen und sich einmischen: Neun junge Menschen ab 16 Jahren erhalten in diesem Jahr erneut die Möglichkeit, drei Kulturorte in ganz Essen zu beraten. Das Kulturamt der Stadt Essen setzt ein besonderes Projekt fort. Bewerbungen sind noch bis 22. Juli möglich.

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Der Nebenjob beginnt für die Jugendlichen dann am 17. August 2026 und läuft bis Ende November 2026. Für ihre Arbeit erhalten die jungen Expertinnen und Experten laut Stadt 15 Euro pro Stunde. Dafür gilt es auch, einige Voraussetzungen zu erfüllen. Ein Ziel des Projekts ist es, die direkte Kommunikation zwischen jungen Menschen und Kulturorten zu fördern. Hürden sollen sichtbar gemacht werden. Es geht dann auch darum, Lösungen zu finden, um die Hemmschwellen abzubauen und junge Menschen in der Stadtgesellschaft zu beteiligen. Mögliche Schwellenängste sollen ihnen genommen und neue Gruppen und Communities angesprochen werden.
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Wer teilnehmen möchte, muss mindestens 16 Jahre alt sein und einen Bezug zu den Stadtteilen Freisenbruch, Horst, Kray, Leithe oder Steele haben. Das kann bedeuten, dass sie dort zur Schule gehen, dort wohnen oder oft in ihrer Freizeit bei Familie, mit Freundinnen oder Freunden, zum Sport in den Stadtteilen unterwegs sind.
Video, Sprachnachricht, Text oder Fotos als Bewerbung
Wer Interesse hat, kann bis zum 22. Juli in Form von Video, Sprachnachricht (circa 60 Sekunden), Text oder ein bis drei Fotos die eigene Perspektive zu einem dieser persönlichen Themen schicken, fordert die Stadt auf und erklärt, wie es gehen kann:
Idee zu Essen
„Ein Gedanke, eine Frage, eine Sorge, ein Wunsch, eine Idee zu Dir und/oder Essen. Wo hältst Du Dich in dieser Stadt auf? (Samstags, Sonntags bin ich dort, wo...).“ Teilnehmer können berichten, wo sie nie alleine hingehen würden oder wo sie nur alleine hingehen. Ein weiterer möglicher Ansatz lautet: „In Bezirk 7 (Freisenbruch, Horst, Kray, Leithe, Steele) bin ich nie, aber ... / dann, wenn ... / oft und ...“.
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Fotos und Videos können per Instagram (@kulturamtstadtessen) oder Facebook (Kulturamt Stadt Essen) gesendet, Texte über die E-Mail-Adresse projekte@kulturamt.essen.de eingereicht werden.
Die Teilnehmer werden dann Berater und Beraterinnen für Kulturorte in Essen. „Denn Deine Perspektive ist wichtig!“, heißt es von der Stadt. Die Verantwortlichen laden daher ein: „Wir wollen uns Museen, Theater, Galerien, Kinos, Bibliotheken, Kulturzentren, Kunst- und Kulturorte in Essen gemeinsam im Projektteam näher anschauen.“ Dabei soll es um Fragen gehen wie: „Was ist daran interessant für wen? Was könnte noch dazukommen? Wo könnte sich etwas verändern? Wie sieht es hinter den Kulissen aus? Wer sind die Menschen, die hier arbeiten und was gehört zu ihrer Arbeit? Welche Berufe gibt es?“

Die Zuständigen an den Kulturorten möchten dann wissen, welche Maßnahmen die Jugendlichen konkret empfehlen können, um für junge Menschen attraktiver und interessanter zu werden. Die jungen Essener bringen also ihre Perspektive und auch sich aktiv ein, sie nehmen an Workshopterminen teil - sie recherchieren, diskutieren, dokumentieren und experimentieren bei diesen. Es gibt Treffen an den Kulturorten sowie eigenständige Besuche und Teamarbeit.
Das Projekt fand erstmals 2024 in Essen statt
Das Projekt [#realitycheckkultur] ist eine Zusammenarbeit des Kulturamtes der Stadt Essen mit Sabine Sutter von Studio Wundermaterial im Rahmen der Folkwang Dekade 2022 I 2032. Es wird durch die Sparkasse Essen unterstützt.
Erstmals fand es 2024 statt. Junge Menschen mit Bezug zu Bezirk 1 konnten sich auf eine öffentliche Ausschreibung beim Kulturamt melden, um Teil eines unabhängigen Beratungsteams zu werden, das eigenständig folgende Kulturorte aus Essen beriet: das Grend-Theater im Kulturzentrum Grend, die Philharmonie Essen, die Stiftung Zollverein, das Aalto-Ballett, die Musikpalette und die Stadtbibliothek Essen.
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Für Rückfragen zur aktuellen Runde steht Ansprechpartnerin Monique Collas unter projekte@kulturamt.essen.de oder unter 0201 88-41205 zur Verfügung.
Alle Informationen zum Arbeitsumfang, den Aufgaben, die das Beratungsteam erwarten sowie die ersten Termine sind auf der Website des Kulturamtes zu finden: https://www.essen.de/leben/kultur_/kulturthemen/essen_de_realitycheckkultur.de.html








