Pünktlich zum Sommerferienbeginn öffnet Essens ungewöhnlichstes Freibad wieder seine Tore: ein Pool, der Kunstinteressierte, Industriekulturliebhaber und Wasserratten anzieht – das Werksschwimmbad der Zeche Zollverein.

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Vom 18. Juli bis zum 1. September können Badegäste hier täglich von 12 bis 20 Uhr schwimmen und planschen, und zwar gratis. Einzige Einschränkung: Nur wer schwimmen kann, darf auch ins Becken. Mit 2,40 Meter Tiefe ist es für Nichtschwimmerinnen und Nichtschwimmer auch mit Schwimmhilfen ungeeignet. Darauf weist die Stiftung Zollverein auch in diesem Jahr hin.

Wettkampf um die beste Arschbombe im Essener Werksschwimmbad

Das 12 mal 5 Meter große Schwimmbecken inmitten der ehemaligen Zechenanlage besteht aus zwei umgebauten Überseecontainern und befindet sich direkt vor den ehemaligen Kokerei-Anlagen. In diesem von den Künstlern Dirk Paschke und Daniel Milohnic ursprünglich als Kunstprojekt errichteten Pool trifft Industriekultur auf ein besonderes Freizeitangebot.

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Auch bei etwas schlechterem Wetter ist das Bad nicht zwangsläufig geschlossen, lediglich bei starkem Dauerregen, Gewitter oder Unwetter wird definitiv zugemacht. Hartgesottene Schwimmer und Schwimmerinnen sind laut Stiftung Zollverein auch schon bei Nieselregen gesichtet worden.

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Höhepunkt der Saison ist wie immer „Splash! Boom! Bang“, der „Arschbomben-Contest im schönsten Pool der Stadt“, wie ihn die Stiftung Zollverein nennt. Die Kriterien sind hier unverändert: Wer schafft die höchste Wasserfontäne? Wer macht die größte Welle? Die Entscheidung über den perfekten Sprung trifft eine Jury.

Der Arschbomben-Contest wird dieses Jahr zum achten Mal in Folge ausgetragen: am Samstag, 29. August, von 12 bis 18 Uhr. Im vergangenen Jahr gingen 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Start. Details zur Veranstaltung und zur Anmeldung will die Stiftung Zollverein noch bekannt geben.

Video vom Arschbombenwettbewerb auf Zollverein

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