Im September ist es wieder so weit: Am Sonntag, 27. September, haben Lego-Enthusiasten zum zweiten Mal die Chance, ihrer Leidenschaft freien Lauf zu lassen. Ab 10 Uhr kann am Sonntag gestöbert und gesammelt werden. Organisiert wird die Börse von Holger Blumberg, Leiter von „Bricks aus’m Pott“.
Gelungener Start im vergangenen Jahr: Mehr als 3000 Besucher kamen zur Lego-Börse
Drei Monate vor der Lego-Börse, kann sich Holger Blumberg von „Bricks aus’m Pott“ über ausgebuchte Stände für die Fortsetzung der Lego-Börse freuen. Die Idee für eine Lego-Börse kam ihm auf Flohmärkten, bei denen Blumberg darauf aufmerksam wurde, dass es in der Umgebung keinerlei größere Events wie eine Lego-Börse gibt. Mit dieser Erkenntnis startete dann Anfang 2025 die Planung für die erste Lego-Börse, die im September vergangenen Jahres ihre Premiere feierte – mit Cosplayern und unterschiedlichsten Händlern.
Die Organisation habe Blumberg viel Freizeit gekostet– kein Problem für ein Herzensprojekt: „Mein Ziel ist es einfach, dass Groß und Klein Freude haben“, erklärte der Veranstalter im vergangenen Jahr bei der Börse. Ein Ziel, welches er augenscheinlich erreicht hat: Bereits die erste Installation der Börse war ein Erfolg. Etwa 3500 Besucher seien bei der Lego-Börse im Foyer der Grugahalle gewesen, berichtet der leidenschaftliche Lego-Star-Wars-Sammler.

Das erwartet Besucher bei der zweiten Ausgabe
Während sich einiges im Vergleich zum vergangenen Jahr wohl nicht verändern wird, konnte Holger Blumberg auch manches an Erfahrung für die Veranstaltung im September sammeln. So habe er etwa die Öffnungszeiten der Börse geändert. Von 10 bis 16 Uhr, im vergangenen Jahr war es eine Stunde länger, haben Lego-Fans in diesem Jahr die Möglichkeit, sich auszutauschen, Einzelteile, oder Sets zu kaufen, oder die Atmosphäre zu genießen. Die Änderung erklärt Blumberg damit, dass es zum Ende hin deutlich leerer wurde. Außerdem kämen „die Händler auch von weiter weg“ und hätten so etwas mehr Zeit fürs Abbauen und seien früher zu Hause.
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Eine weitere Änderung ist eine vergrößerte Ausstellungsfläche im Eingangsbereich der Grugahalle von etwa zwanzig Quadratmetern: Besucher erwartet hier unter anderem ein „riesengroßes Blumenbild aus Lego“, freut sich Blumberg. Dieses soll eine Größe von etwa 1,20 Meter mal 1,20 Meter haben. Zudem wird es auf der Börse zwei große Star-Wars-Stände geben, sowie jede Menge Privat- und Großhändler, die Einzelteile, ganze Sets und auch Merch verkaufen: „Man hat hier die Möglichkeit, Sets auch etwas günstiger zu bekommen“, so Blumberg. Etwa 60 Händler seien es insgesamt.

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Weitere Highlights seien ein sogenanntes „MOC“ einer Shell-Tankstelle von einer Privatperson. „MOC“ stehe dabei für „My own creation“, also etwas aus Lego Gebautes, was nicht als Set verkauft wird: „Das gibt es so nicht“, betont der „Bricks aus’m Pott“-Leiter. Neben den Lego- und Ausstellungshighlights, kommt die Börse auch in diesem Jahr nicht ohne Cosplayer aus, die beim letzten Mal auch bei den jüngeren Besuchern gut angekommen seien. So wurden sie unter anderem von Darth Vader und anderen Star-Wars-Charakteren begrüßt.

Zudem soll Prominenz vor Ort sein: Der Content-Creator „Patsonbricks“ ist laut Blumberg in der Branche bekannt und präsentiert Nachbauten aus Lego-Fabuland, einer eingestellten Reihe von Lego – „die sieht ein bisschen lustiger aus“. Besonders über eine Rennstrecke mit Handkurbel freut sich Blumberg dabei von den „Patsobricks“-Bauten, wobei dieser auch betont, dass in diesem Jahr „eine sehr schöne Auswahl“ an Händlern vor Ort sein wird.
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Lego-Börse in der Grugahalle als Grundstein für mehr?
Bei der Planung und allem, was hinter einer Lego-Börse steckt, erhält Holger Blumberg von „Frau und Freunden und Bekannten“ Unterstützung. Die Organisation sei dabei in diesem Jahr leichter gefallen: „Man lernt von letztem Jahr dazu.“ So werden in diesem Jahr die Tische von der Gruga gestellt. Eine weitere Lehre zieht der Lego-Enthusiast dabei noch: Es gibt zu wenig Lego-Börsen. Wegen des Erfolgs des vergangenen Jahres zieht „Bricks aus’m Pott“ deshalb nun auch ins Sauerland nach Brilon: „Wir hoffen, dass wir einige aus Essen auch ins Sauerland ziehen können.“ In der Umgebung gebe es nichts Derartiges.
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Obwohl die Stände für Händler bereits ausgebucht sind, sollen Interessenten sich bei Blumberg per Mail (info@bricks-ausm-pott.de) melden, da er eine Warteliste führt. Tickets gibt es für 6 Euro unter www.ausm-pott.ticket.io, oder am 27. September an der Tageskasse. Kinder bis zum 10. Lebensjahr haben kostenlosen Zugang.








