Zum dritten Mal lädt die Stadt Essen mit zahlreichen Kooperationspartnern zur „Woche der älteren Generation“ ein. Vom 15. bis 21. Juni gibt es im gesamten Stadtgebiet an die 100 Angebote, die sich vorwiegend an Menschen über 60 Jahre richten. „Aber auch Jüngere sind willkommen, niemand muss seinen Ausweis vorzeigen“, sagt Barbara Hofmann, Seniorenbeauftragte im Stadtbezirk 2 (Rüttenscheid, Bergerhausen, Rellinghausen, Stadtwald).

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„Oft sind auch Familienangehörige interessiert“, weiß Anke Jansen vom Zentrum 60 plus in Rüttenscheid aus Erfahrung. Die Zentren waren schon 2024 beim Start der „Woche der älteren Generation“ dabei, inzwischen sind viele weitere Träger und Anbieter dazugekommen.

Bei der Essener „Woche der älteren Generation“ gibt es viele Mitmachangebote

Die Aktionswoche mit zahlreichen Info- und Mitmachangeboten findet jeweils in der dritten Juni-Woche statt und ergänzt den „Tag der älteren Generation“. Der wird alle zwei Jahre im September mit einer zentralen Veranstaltung mit Bühnenprogramm auf dem Kennedyplatz in der Essener Innenstadt begangen.

„Im Gegensatz dazu geht es bei der Aktionswoche ums Mitmachen und auch darum, Werbung für die Zentren 60 plus und die anderen Institutionen und Träger zu machen und Menschen anzusprechen, die deren Angebote noch nicht kennen“, sagt Dagmar Hotze, die für die Arbeiterwohlfahrt (Awo) aktiv ist.

Zentren 60 plus sind dabei

Im Rahmen der Aktionswoche gibt es Wanderungen und Sportangebote, Workshops, Vorträge, Seniorendisco, Feste, Brunch, Kreativangebote, Besichtigungen, Theater, Musik, Infos rund um die Themen Pflege, Gesundheit und Hilfsmittel, Ausflüge und Spaziergänge, Fahrsicherheitstraining, Brandschutz- und Erste-Hilfe-Schulung, Hilfe bei der Handy- und Computernutzung und vieles mehr.

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Besonders stark vertreten sei der Bezirk 2, so Hartwig Paus vom Zentrum 60 plus an der Isenbergstraße. Dieses plant gemeinsam mit dem Runden Tisch Seniorenarbeit Rüttenscheid und mehreren weiteren Partnern aus dem Stadtteil im Rahmen der Aktionswoche einen besonderen „Tag der älteren Generation“. Er findet am Mittwoch, 17. Juni, 11 bis 16 Uhr, an der Julienstraße 39 statt, bei schönem Wetter im Hof der evangelischen Kirchengemeinde Rüttenscheid, bei schlechtem Wetter im Gemeindezentrum. Nach den Erfahrungen der Vorjahre rechnen die Veranstalter mit 100 bis 150 Gästen.

In Essen-Rüttenscheid gibt es Rikschafahrten und Fotoaktionen

Auf dem Programm stehen Rikschafahrten, Line Dance, Bewegungsangebote, Glücksrad, Dosenwerfen, Blutdruckmessen, Gedächtnistraining, ein Rollatorparcours, ein Fotoprojekt, Singen, Info-Stände, Handyberatung und vieles mehr. Es gibt Würstchen, Kaffee und Kuchen.

Nicht ganz so viele Besucherinnen und Besucher werden in Bergerhausen erwartet. Dort wird am Freitag, 19. Juni, 14 bis 17 Uhr, der Ludwig-Park bespielt. Er befindet sich zwischen Weserstraße und Saalestraße. Dort begleitet Ernie Broszik von der Awo singfreudige Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Akkordeon. Zudem gibt es Spiele, Sport, Gedächtnistraining, Lachyoga, Vorlesen und mehr. Mit dabei ist auch die Seniorentheatergruppe „Die Spätzünder“, die mit den Senioren singen wird.

Das Programm der „Woche der älteren Generation“ gibt es im Internet auf der Seite der Stadt Essen und als Broschüre.
Das Programm der „Woche der älteren Generation“ gibt es im Internet auf der Seite der Stadt Essen und als Broschüre.© FUNKE Foto Services | Kerstin Kokoska

An dem Nachmittag gibt es Preise zu gewinnen, gesponsert von Bergerhauser Geschäftsleuten, wie Ernie Broszik erklärt. „Wir wollen den Ludwig-Park bekannter machen und darauf hinweisen, dass dort ein Bewegungsparcours für ältere Menschen entstehen soll“, sagt er. Die Planungen laufen seit Jahren, die Realisierung stockt, auch aus finanziellen Gründen. Bei Regen findet der Nachmittag im Saal der evangelischen Kirchengemeinde Bergerhausen statt (Seiteneingang an der Elbestraße 28).

Kofferflohmarkt mit Modenschau

Im Zentrum 60 plus an der Isenbergstraße 81 steht dann am Samstag, 20. Juni, 11 bis 16.30 Uhr, ein Kofferflohmarkt mit Modenschau (ab 14 Uhr) auf dem Programm. Die Tischmiete kostet fünf Euro, das Geld ist für Gartenprojekte bestimmt. Für Speisen und Getränke ist gesorgt.

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Wichtig sei in der Aktionswoche nicht nur das gemeinsame Erlebnis, sondern auch die Möglichkeit, sich zu vernetzen und Angebote kennenzulernen, die den eigenen Interessen entsprechen, betonen die Organisatoren. „Der Bedarf an solchen Angeboten ist groß und er wird in Zukunft noch steigen. Deshalb begrüße ich solche Aktivitäten als Seniorenbeauftragte im Bezirk ausdrücklich“, sagt Barbara Hofmann.

Das gesamte Programm gibt es auf www.essen.de/senioren