Als der „Bunte Teller Frohnhausen“ im September 2025 eröffnete, war der Andrang groß. Einen günstigen Mittagstisch für alle Menschen im Stadtteil wollte die Evangelische Gemeinde in Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt (Awo) anbieten. Und traf damit wohl den Nerv der Zeit.
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Schnell entwickelte sich im Café Forum der Apostelkirche, Mülheimer Straße 70, ein geselliger Treffpunkt bei Hühnersuppe, Spaghetti Bolognese und anderen Klassikern. Frisch gekocht und serviert immer mittwochs von 12.30 bis 14 Uhr von der „Awo-Herzensküche“. Jedes Menü zum Preis von 3 Euro, Nachtisch inklusive.
Umzug aus dem Café Forum in die Apostel-Notkirche in Essen-Frohnhausen
So groß ist der Andrang, dass das Team von Bunten Teller mittlerweile in die Apostel-Notkirche übersiedelte, wo es mehr Platz für hungrige Gäste gibt. Niemand freut dies mehr als Pfarrerin Valeria Dankwerth, die vor knapp zwei Jahren ihre Pfarrstelle mit dem Schwerpunkt „Stadtteilarbeit“ antrat. Und genau das ist der „Bunte Teller“ mitten im Stadtteil. Ganz in der Nähe vom Frohnhauser Markt und Stadtteilbüro.

Eine Idee, die auch Klaus Persch, Präsidiumsvorsitzender der Essener Awo und selbst Frohnhauser, sofort überzeugte. „Die Gemeinde ist für die Menschen da und wir als Awo ebenso. Das passt super zusammen. Als mir Pfarrerin Danckwerth von den Plänen berichtete, war klar, dass wir dabei sind“, erinnert sich Persch an den Start des sozialen Projekts.
Anschubfinanzierung kam von der Awo Essen und der Kirchengemeinde Frohnhausen
Damals leisteten Evangelische Gemeinde und Awo gemeinsam die Anschubfinanzierung. Doch damit die insgesamt 15 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer auch weiterhin Leckeres servieren können, ist externe finanzielle Hilfe unerlässlich. Diese kam nun von der Wohnbau eG. Ein Unternehmen, das seit über 120 Jahren in Frohnhausen ansässig ist.
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Spende in Höhe von 8.000 Euro von der Wohnbau eG Essen
Die Wohnungsgenossenschaft selbst hat nicht lang gezögert, den etwas anderen Stadtteiltreff zu unterstützen. Vorstandsvorsitzende Jasmin Janßen ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam mit ihrem Kaufmännischen Vorstand Sven Heiko Bellemann und Unternehmenssprecher Frank Skrube die Spende in Höhe von 8000 Euro persönlich vor Ort zu überreichen und sich selbst ein Bild vom Nachbarschaftsprojekt zu machen.

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„Uns ist es nicht schwergefallen, Ja zum Bunten Teller zu sagen“, erklärt Jasmin Janßen. „In Frohnhausen liegt ein großer Teil unseres Mietbestandes. Für uns ist es daher ein wichtiges Anliegen, auf sozialer Ebene etwas für den Stadtteil beizutragen zu können.“ Claudia Osterholt und Oliver Kern vom Awo-Vorstand unterstrichen unisono die Bedeutung dieser finanziellen Hilfe: „Ohne die Wohnbau eG hätte das Angebot in dieser Form nicht weitergeführt werden können.“







