Der Bahnverkehr auf der Strecke zwischen Überruhr und Kupferdreh musste am Samstag, 4. April, kurzzeitig unterbrochen werden, weil sich Personen an den Gleisen aufhielten. Drei Männer hatten im Bereich der Bahnstrecke offenbar einen günstigen Platz zum Angeln entdeckt.

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Gegen 18.10 Uhr wurden der Bundespolizei mehrere Personen gemeldet, die sich unmittelbar an den Gleisen niedergelassen hatten. Eine Streife habe vor Ort drei Männer aus Wuppertal im Alter von 26, 43 und 56 Jahren angetroffen, teilt die Bundespolizei mit: Sie hätten Angelzubehör dabei gehabt, jedoch keinen gültigen Angelschein vorweisen können.
Aufenthalt im Gleisbereich: Bundespolizei warnt vor lebensgefährlichem Leichtsinn
Um eine Gefährdung der Personen sowie der Reisenden in den vorbeifahrenden Zügen auszuschließen, wurde die Bahnstrecke für die Dauer des Einsatzes für den Zugverkehr gesperrt, so die Bundespolizei. Man habe die Männer insbesondere über die erheblichen Gefahren beim Aufenthalt im Gleisbereich belehrt. Nach der Identitätsfeststellung und dem Abschluss der polizeilichen Maßnahmen seien sie vor Ort entlassen worden.
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Die Strecke konnte daraufhin wieder für den Bahnbetrieb freigegeben werden. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des
Verdachts der Fischwilderei sowie wegen unerlaubten Aufenthalts in den Gleisen.
In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei darauf hin, wie leichtsinnig und lebensgefährlich ein Aufenthalt im Gleisbereich ist: „Moderne Züge sind heutzutage meist erst zu hören, wenn es bereits zu spät sein könnte. Zudem können diese nicht ausweichen. Tödliche Gefahren gehen dabei nicht nur vom Zugverkehr an sich, sondern auch von Betriebsanlagen, wie zum Beispiel stromführenden Teilen, Masten und anderer Infrastruktur, aus.“




