In diesem Jahr wird der Internationale Hurentag (International Sexworkersʼ Day) zum 50. Mal begangen. Dazu bieten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Caritas-SkF-Essen wieder Kurzführungen über den Essener Straßenstrich und durch den Beratungscontainer „Strich Punkt“ auf dem ehemaligen Kirmesplatz an der Gladbecker Straße 140 an.
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Interessierte sind eingeladen, am Sonntag, 1. Juni, von 11 bis 13 Uhr einen Blick hinter die Kulissen der Sexarbeit zu werfen. Die Führungen finden jeweils zur vollen und zur halben Stunde in kleinen Gruppen statt und bieten Raum für Fragen. Treffpunkt ist der Beratungscontainer „Strich Punkt“.
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Der legale Straßenstrich auf dem ehemaligen Kirmesplatz besteht seit 2009 und ist in Deutschland nach Angaben von Caritas-SkF einzigartig. Das Konzept berücksichtige sowohl eine möglichst sichere Arbeit für die Frauen durch Verrichtungsboxen mit angeschlossenem Alarmsystem, als auch die ordnungspolitische Perspektive der Stadt.
Der legale Straßenstrich in Essen hat Vorbildcharakter für andere Städte
„Mit dem Informationstag möchten wir zeigen, dass nicht über, sondern mit Sexarbeitern und Sexarbeiterinnen gesprochen werden sollte. Ein respektvoller Umgang sowie die Schaffung eines liberalen Arbeitsklimas sind ebenso wichtig wie Gesetze zur Regulierung. Sexarbeit muss aus der dunklen, schmutzigen Ecke geholt werden, um auch Straftatbestände wie Menschenhandel sichtbarer zu machen“, heißt es in der Ankündigung für den „Tag der offenen Tür“.
Die Selbstbestimmung von Frauen und Männern in der Sexarbeit müsse respektiert und ihre Rechte müssten gestärkt werden. Ebenso müsse die Arbeit gesellschaftlich akzeptiert und anerkannt werden. Die Caritas-SkF Essen gGmbH betreibt in Kooperation mit der Suchthilfe Direkt gGmbH, dem Verein zur Hilfe suchtmittelabhängiger Frauen Essen (Bella Donna) sowie dem Gesundheitsamt der Stadt Essen das Aufenthalts- und Beratungsangebot Strich Punkt auf dem Essener Straßenstrich an der Gladbecker Straße.







