Eine ungewöhnliche Kombination von Panflöte und Orgel erwartet Musikfreunde, wenn am Freitag, 9. Mai, um 19 Uhr Silvia Márquez-Chulilla, Orgelvirtuosin, und Matthijs Koene, Meister der Panflöte, in Schloss Borbeck gastieren. Zwei röhrenförmige Instrumente, Orgel und Panflöte, bilden eine Klangwelt, die Tradition und Moderne verbindet. Die Panflöte bietet dabei der klassischen Musik neue klangliche Aspekte.

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Matthijs Koene gilt international derzeit als einer der bedeutendsten Panflötenspieler. Seine Vision und Spielweise gelten als bahnbrechend und haben die technischen Ausdrucksmöglichkeiten seines Instrumentes enorm erweitert, sodass die Panflöte Einzug in die klassische Musik erhalten hat.

Mehrfach wurde Koene ausgezeichnet und stand schon auf so namhaften Bühnen auf wie Concertgebouw Amsterdam und Carnegie Hall in New York. Koene spielte mit renommierten Orchestern und Ensembles und ist festes Mitglied des niederländischen Black Pencil Ensemble.

Silvia Márquez-Chulilla an der Orgel gilt als eine der vielseitigsten Spezialisten der Gegenwart für historische Tasteninstrumente. Sie fühlt sich auf dem Cembalo, der Orgel oder dem Hammerklavier gleichermaßen wohl. Die Leiterin des Ensembles für Alte Musik La Tempestad und Inhaberin des Lehrstuhls für Cembalo am Conservatorio Superior de Música de Aragón (Spanien) fühlt sich besonders der zeitgenössischen Musik verpflichtet und bringt regelmäßig Stücke für Cembalo aktueller Komponisten zur Uraufführung.

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Auf dem Programm des Abends stehen von Francisco Correa de Arauxo (1583-1654) Tiento y discurso de segundo tono, von Johann Sebastian Bach (1685-1750) die Sonata per flauto e clavicembalo, BWV 1030, von Huang Ruo (* 1976) Wind Blows, von Jean Alain (1911-1940) Trois mouvements, von José Maria Sánchez-Verdú (* 1968) Libro de ninfas... (eine Weltpremiere) sowie von Antonio Vivaldi (1678-1741) das Concerto in G minor op. 10, no. 2, R 439 „La notte“.

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Karten zu diesem Konzert, einer Kooperation mit dem Förderverein Schloss Borbeck, gibt es ab sofort im Schloss Borbeck, Schlossplatz 1, 0201 88-44219 oder per Mail: kulturzentrum@schlossborbeck.essen.de