Passend zu den steigenden Temperaturen sind die ersten Trinkwasserbrunnen im Essener Stadtgebiet aus dem Winterschlaf geholt worden. Ab sofort steht an vier der neun Standorte Frischwasser zur Verfügung, teilen Stadt und Stadtwerke gemeinsam mit. Bei den weiteren Standorten läuft die Beprobung des Trinkwassers noch.

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Nachdem der Betrieb der Trinkwasserbrunnen Ende vergangenen Jahres zum Schutz vor Frostschäden eingestellt worden war, fand jetzt die Beprobung der Trinkwasserqualität durch die Stadtwerke statt. Das Trinkwasser aller Anlagen wird vor Inbetriebnahme auf Keimfreiheit überprüft. Für vier Brunnen liegen bereits einwandfreie Ergebnisse vor.

Eine weitere Trinkwasseranlage in Essen ist in Planung

Damit sind die Trinkwasserbrunnen an den folgenden Standorten ab sofort in Betrieb: Stadtbezirk I: Kennedyplatz, Stadtbezirk II: Rüttenscheider Stern, Stadtbezirk III: Frohnhauser Platz, Stadtbezirk V: Altenessener Straße 391, vor der Karlschule auf Nordseite des Marktes.

An drei Standorten (Stadtbezirk VII: Kaiser-Otto-Platz, Stadtbezirk VIII: Kupferdreher Markt und Stadtbezirk IX: Werdener Markt) läuft aktuell noch die Auswertung der Trinkwasser-Beprobung. Voraussichtlich Anfang der kommenden Woche sollen auch diese Anlagen in Betrieb gehen, wenn auch hier die Keimfreiheit nachgewiesen wurde, so die Stadt.

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Bei zwei Brunnen (Stadtbezirk VI: Katernberger Markt, vor dem Bürgerzentrum Kon-Takt und Stadtbezirk IX: Bürgermeister-Fiedler-Platz) wurden im Zuge der Überprüfung auf Frostschäden Mängel festgestellt. Die weiteren Prüfungen für einen schnellstmöglichen Trinkwasser-Anschluss und eine anschließende Beprobung laufen bereits.

Die Stadtwerke Essen übernehmen im städtischen Auftrag die Anschlüsse sowie den Einbau und auch die anschließende umfassende Verantwortung als Betreiber für die Brunnen. Die Trinkwasserbrunnen bestehen an allen Standorten aus einer quadratischen Säule, an deren Oberseite sich eine Wasserdüse befindet.

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Die Kosten für jeden Brunnen setzen sich aus den Material- und Montagekosten sowie den Herstellungskosten für den Wasseranschluss zusammen und liegen pro Brunnen bei rund 13.000 Euro, heißt es in der Mitteilung weiter. Die jährlichen Betriebskosten pro Anlage – hierzu zählen unter anderem Inspektion, Reinigung oder die Sicherung für den Winter – lassen sich mit rund 10.000 Euro beziffern. Die Errichtung einer weiteren Anlage in Borbeck-Mitte sei noch in Planung.