„Longevity“ ist in der Medizin aber mehr noch in den Sozialen Medien ein Megatrend. Alleine auf Instagram kursieren unter dem Schlagwort Millionen von Beiträgen. Dabei geht es wie so oft um Selbstoptimierung – um das Leben zu verlängern. Und es geht darum, bis zum Tod so gesund wie möglich zu bleiben. Klingt alles ganz vernünftig soweit – aber im Internet geistern auch wilde Theorien darüber, welche Nahrungsergänzungsmittel, Mineralien und Vitamine dabei helfen sollen. Zum Teil werden Dutzende Pillen am Tag empfohlen. Der Absatz boomt jedenfalls. Der Umsatz bei Nahrungsergänzungsmittel ist mittlerweile auf 3,1 Milliarden Euro pro Jahr allein in Deutschland gestiegen. Die Pro-Kopf-Ausgaben sind innerhalb von zehn Jahren um 50 Prozent gestiegen.

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In unserer Video-Serie „Die Sprechstunde“ hinterfragen wir gemeinsam mit Professor Klaus Weckbecker den Megatrend: Was bringen Nahrungsergänzungsmittel eigentlich? Und welche Mittel helfen und tatsächlich bei dem Ziel länger und gesünder zu leben? .

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Prof. Weckbecker lehrt Allgemeinmedizin an der Universität Witten/Herdecke und ist als solcher ausgewiesener Experte für hausärztliche Themen. Gemeinsam mit ihm widmen wir uns in der Sendung "Die Sprechstunde" regelmäßig den sogenannten Volkskrankheiten und medizinischen Alltagsfragen.

Im Interview sprechen wir darüber,

  • warum die fünf wichtigsten Nahrungsergänzungsmittel am Ende wenig bringen zum Beispiel Zink, Kalzium, Magnesium, Omega-3-Fettsäuren und Testosteron-Präparate für Männer.
  • warum das sogenannte viel gerühmte Sonnen-Vitamin D sogar gefährlich werden kann
  • warum andere Mittel wie moderate Bewegung weitaus mehr bringen
  • was der größte Killer von Lebensjahren ist
  • warum soziale Komponenten beim Thema „Longevity“ viel zu sehr unterschätzt wreden

Weitere Folgen unserer Hausarztserie:

Disclaimer:

Klaus Weckbecker ist niedergelassener Hausarzt in eigener Praxis und angestellter Hochschullehrer an der Universität Witten/Herdecke. Weder er selbst noch der von ihm geleitete Lehrstuhl erhalten Fördermittel der pharmazeutischen Industrie. Auch besitzt Klaus Weckbecker keine (Aktien-) Anteile an pharmazeutischen Firmen.

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