Zusammenfassung
- Volksfeste sorgen in Witten traditionell für eine volle Innenstadt - wenn das Wetter mitspielt.
- In diesem Jahr war das Himmelfahrt-Wochenende allerdings ein Schlag ins Wasser.
- Umso spannender war die Bilanz des Einzelhandels nach dem parallel stattfindenden Verkaufsoffenen Sonntag.
Der verkaufsoffene Sonntag in Wittens Innenstadt hat dem durchwachsenen Wetter getrotzt. Philip Teller von der Standortgemeinschaft erklärt, warum.
„Der verkaufsoffene Sonntag ist im Allgemeinen gut angekommen“, sagt der Inhaber des Schuh- und Bekleidungsgeschäfts „Maxim“ mit Ladenlokalen an der Ruhrstraße und in der Stadtgalerie. „Ich habe das von Kollegen der Standortgemeinschaft gehört, dass es überall so war, dass die Leute gut eingekauft haben.“ Auch für seine eigenen Standorte zieht der Kaufmann eine positive Bilanz. Es sei besser gelaufen als im Vorjahr. „Wir sind zufrieden.“
Warum sich Wittens Einzelhändler freuen - und Schausteller traurig sind
Zufrieden zeigt sich auch die Vorsitzende der Standortgemeinschaft, Angelika Bilow-Hafer. Besonders hat sie sich darüber gefreut, dass sich Uhren Gerling am Verkaufsoffenen Sonntag beteiligt hat. Ein Lob ist für Anglika Bilow-Hafer auch das Engagement der Gärtnerei Overhoff vom Schnee wert. Sie habe den Berliner Platz buchstäblich aufblühen lassen. Wer gekommen sei, habe den Verkaufsoffenen Sonntag mit einem frühlingshaften Geschenk verlassen: einem Tütchen mit Blumensamen.
Damit hat sich das Ergebnis des verkaufsoffenen Sonntags von der parallel stattfindenden Himmelfahrtskirmes abgesetzt. Die Schausteller waren angesichts des kühlen Schauerwetters weder mit Besucherzahlen noch Umsätzen zufrieden. Schausteller Thomas Grass: „Es ist schade, wenn die ersten beiden Tage verregnet sind. Erfahrungsgemäß ist der Feiertag immer der wichtigste Tag.“

Was Gäste der After-Work-Partys in Wittens Innenstadt erwartet
In diesem Jahr stehen, wie gewohnt, zwei weitere verkaufsoffene Sonntage an: am 6. September und wie immer am vierten Advent, 20. Dezember. Beide Termine sind mit publikumsstarken City-Events verbunden. Am ersten September-Wochenende findet die Zwiebelkirmes statt, im Dezember der Weihnachtsmarkt.
Doch zunächst konzentriert die Standortgemeinschaft ihre Kräfte auf die sommerlichen After-Work-Partys auf dem Berliner Platz, um die Innenstadt zu beleben und die Kauflaune der Kundschaft zu steigern, so wie etwa am Donnerstag (21.5.). Die weiteren Termine sind der 18. Juni, 23. Juli und 20. August, jeweils von 17 bis 21 Uhr.
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Geboten wird Freiluft-Gastronomie mit Wein, Bier und Aperol. Dazu werden Schnittchen und Tapas gereicht. Wer heiße Ware bevorzugt, kommt ebenfalls auf seine Kosten: mit Würstchen und Pommes. Obendrein liegt Musik in der Luft. Philip Teller, seine Frau Katharina und ihr Orga-Team freuen sich schon: „Letztes Mal war es ein enormer Erfolg. Wir hatten richtig gut zu tun.“

Wichtig für eine Freiluft-Sause ist gutes Wetter. Am Donnerstagabend soll es trocken und, wichtiger noch, über 20 Grad warm sein. Philip Teller ist sich sicher: „Gute Stimmung ist garantiert. Und wenn das Wetter mitspielt, wird die Veranstaltung wieder ein toller Erfolg.“ Was für seine Annahme spricht: Laut Angelika Bilow-Hafer haben sich schon etliche Gruppen angesagt.


