Unsere Redaktion erreichen jede Woche etliche Leserbriefe. Auch in den vergangenen Wochen trudeln Mails mit den Argumenten und Meinungen unserer Leserschaft ein. Hier veröffentlichen wir die Ansichten unserer Leserinnen und Leser.

Zu: Seit Jahren auf der Suche nach einem Hausarzt

Aus eigener Erfahrung kann ich gut nachvollziehen, dass es schwer ist, irgendeinen Arzttermin zu bekommen. Aber die Aussage von Arztpraxen, dass sie keine Patienten mehr annehmen oder dass sie eine Terminpraxis sind, ist meiner Meinung nach eine Frechheit. Es könnte im Einzelfall durchaus an unterlassene Hilfeleistung grenzen. Diese Aussage sagt mir, dass die Ärzte teilweise gar nicht willens sind, Patienten zu heilen. Wenn sie jemanden heilen würden, wäre zwangsläufig Platz, einen neuen Patienten aufzunehmen. Aber es ist sicher einfacher und weniger zeitintensiv, die bekannten Patienten in Abständen kommen zu lassen und ihnen Tabletten zu verschreiben, als sich mit dem Krankheitsbild eines neuen Patienten beschäftigen zu müssen. Das ganze deutsche Gesundheitssystem ist morsch und total überholungsbedürftig. Der Arzt müsste eine Prämie erhalten, wenn er einen Patienten so behandelt hat, dass sich dieser gesund fühlt und keinen weiteren Termin benötigt. Dann könnte der Arzt auch neue Patienten aufnehmen. Siegfried Verbeet

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Zu: Ärger um Behindertenparkplatz: „Mehr als unverschämt“ - Ärger über Beschwerdeführerinnen

Die zwiespältige Reaktion auf den Artikel zum Behindertenparkplatz kann ich gut verstehen. Unverständlich ist der Titel: „Ärger über Beschwerdeführerinnen.“ Man ärgert sich über diejenigen, die den Missstand zur Sprache bringen und nicht über den Missstand selbst. Als Fahrer eines Schwerstbehinderten treffe ich immer wieder auf besetzte Behindertenparkplätze, die mit Fahrzeugen belegt sind, in denen zwar ein Behindertenausweis liegt, der Fahrer aber offensichtlich keinerlei Einschränkungen aufweist. Wenn der/die Behinderte nicht im Fahrzeug befördert wird, ist die Nutzung des Ausweises und eines Behindertenparkplatzes unzulässig. Mit den Vergünstigungen für behinderte Menschen wird so immer wieder Missbrauch betrieben, und die Behörden haben kaum Möglichkeiten, dagegen einzuschreiten - selbst dann, wenn, wie hier, ein Bedarf offensichtlich nicht besteht. Klaus Krapf

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Zu: Kommunalwahlprogramme der Oberhausener Parteien

„Alles neu macht…“, der alte Stadtrat. Das Wahlprogramm der CDU liest sich wie eine Wahlwerbung der Bauindustrie - und alles was damit zusammenhängt. So, oder so ähnlich, möchte es auch die SPD. PC-Programme, die wunderschöne Quartiere erstellen mit futuristischen Brückenbauwerken, glücklich scheinende Menschen mit und ohne Autos. Schade nur, dass die Oberhausener Gesellschaft davon nichts hat! Was spricht beispielsweise gegen eine Verkehrsführung in Alstaden, bei der die Buche stehen bleiben kann? Professionelle Vorlagen gibt es dazu! Da halten die Alstadener Bürger und Bürgerinnen zusammen, demonstrieren für den Erhalt der Buche, doch es scheint Einflüsse zu geben, durch die Macht demonstriert werden soll.

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Das Areal der Zeche Sterkrade hat sich in den letzten 30 Jahren zur grünen Lunge von Sterkrade entwickelt. Hier herrscht Parkklima. Eine Bebauung würde die Lebensqualität der Bürger und Bürgerinnen im Umfeld wesentlich verschlechtern. Laut einem Gutachten, das die Stadt Oberhausen in Auftrag gegeben hat, wäre eine Bebauung für die Gesundheit der Bevölkerung „erheblich nachträglich“. Wie kann man diesen Fakt ignorieren, und eine Bebauung für hochwertiges Wohnen mit Anwerbung Düsseldorfer Familien promoten?

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Das Programm der Grünen ist da nachhaltiger. Schon heute lehren Universitäten in Sachen Stadtplanung andere Inhalte. Ressourcenschonend, demografisch angepasst, Umnutzung von Gebäuden, Renovierung von Bestandsgebäuden, Aufstockung; Maßnahmen, die nicht so publikumswirksam sind wie ein neuer Stadtteil, aber nachhaltig. Dazu schaffen sie einen bedeutend größeren gesellschaftlichen Zusammenhalt als neue Quartiere. Andrea Hegermann

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Zu: Kommunalwahlprogramme der Oberhausener Parteien

In Oberhausen agiert die Politik ohne Ambitionen, wenn man den Verkehrsbereich betrachtet. Der Radentscheid Essen hat die im Stadtrat Essen vertretenen Parteien zu ihren Zielen und Wünschen der Mobilitätswende in Essen befragt. Überraschend für mich als Oberhausenerin war, dass sich selbst Vertreter von SPD und CDU sehr positiv zum Ausbau von Radinfrastruktur in Essen äußerten und die Notwendigkeit einer Verkehrswende von niemandem infrage gestellt wurde.

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Aus Oberhausen vernimmt man dagegen ganz andere Töne. Die im Hinblick auf Radverkehr und Mobilitätswende in der Vergangenheit steckengebliebene SPD besteht darauf, dem Rad in Oberhausen im Straßenraum nicht immer Vorrang einräumen zu können (aktuell sieht der Straßenraum nur drei Prozent der gesamten Verkehrsfläche für Radverkehr vor). Sie hat sich in der Öffentlichkeit bisher nicht für eine Verkehrswende starkgemacht - immer mit dem Hinweis auf die Autofahrer, die das ablehnen. Auch Frau Stehr (CDU) hat sich immer wieder schützend vor den Autoverkehr gestellt. Von Oberbürgermeister Daniel Schranz (CDU) existieren keine formulierten Ziele.

Ich wünsche mir von allen PolitikerInnen unserer Stadt eine konstruktive und aufgeschlossene Auseinandersetzung mit einer möglichen Verkehrswende. Denn dass sich etwas ändern muss, ist angesichts der sich immer weiter verschärfenden Verkehrssituation nicht zu bestreiten. Stefanie de Saint Genois

Leserin Stefanie de Saint Genois vermisst den Einsatz der Parteien CDU und SPD für eine nachhaltige Verkehrswende zugunsten von Fußgängern und Radlern. Das Archivbild aus dem Jahr 2021 zeigt den umstrittenen neuen roten Radweg auf der Bebelstraße in Oberhausen.
Leserin Stefanie de Saint Genois vermisst den Einsatz der Parteien CDU und SPD für eine nachhaltige Verkehrswende zugunsten von Fußgängern und Radlern. Das Archivbild aus dem Jahr 2021 zeigt den umstrittenen neuen roten Radweg auf der Bebelstraße in Oberhausen.© FUNKE/Fotoservices | Gerd Wallhorn

Zu: Neue Pläne für das alte Polizeipräsidium - Finanzämter teilen sich künftig neuen Standort

Wieder ist in Oberhausen ein neues Leuchtturmprojekt angekündigt worden, dessen Realisierung aber nach meiner Einschätzung in weiter Ferne liegt. Da das neu zu errichtende Polizeipräsidium erst im Jahre 2029 fertiggestellt sein soll, kann erst danach mit dem Umbau des alten Polizeigebäudes am Friedensplatz begonnen werden. Der Umbau soll dann durch den Bau- und Liegenschaftsbetrieb (NRW) zeitnah erfolgen. Bei den Anforderungen an die Elektrik, einer Datenverkabelung nach neuesten Aspekten, einer Optimierung des Brandschutzes sowie sicherheitstechnischer Überlegungen wird keine kurzfristige Realisierung möglich sein.

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Wenn ich weiter bedenke, dass beispielsweise Bodenbeläge erneuert werden müssen und unvorhersehbare Probleme auftreten, dann vergehen wenigstens zwei Jahre. Die Finanzierung sehe ich heute aber auch noch nicht als gesichert an, da das Land NRW ja Kürzungen an allen erdenklichen Ecken betreibt, nicht nur im Sozialbereich. Ich würde mich sehr freuen, wenn die Zusammenlegung der beiden Oberhausener Finanzämter geräuschlos erfolgen würde. Aus meiner Sicht wird dies aber erst zwischen 2031 und 2033 erfolgen können. Fred Schröder

Neue Hoffnung gibt es für das historische Oberhausener Polizeipräsidium am Friedensplatz.
Neue Hoffnung gibt es für das historische Oberhausener Polizeipräsidium am Friedensplatz. © FUNKE Foto Services | André Hirtz

Zu: Taxifahrer gegen Uber: „Das ist kein gerechter Kampf“

Unabhängig vom finanziellen Vorteil bei Uber kann ich dort u.a. mit „Kreditkarte“ (Abbuchung) zahlen und nicht nahezu ausnahmslos in bar. In der App kann ich von privat auf beruflich umstellen. Der angezeigte Fahrpreis ist fix. Ich muss nicht um eine Quittung „betteln“, wenn ich dienstlich unterwegs bin und die Kosten gerne einreichen möchte. Oft sind die Quittungen gar nicht mit Firmenadresse des Taxi-Unternehmens gestempelt. Das erkennt das Finanzamt dann leider nicht an. Immer öfter gibt es gar keine Quittung. Aussage des Fahrers: „Hat der Chef nicht reingelegt.“ Aha! Bei einer dienstlichen Fahrt für 45 Euro natürlich toll, wenn mein Chef die Auslagen nur gegen Beleg, was normal ist, ersetzt. So muss sich die Taxi-Branche nicht wundern, wenn man zu Uber wechselt, wo es automatisch den Beleg zur Fahrt via Mail/App gibt. Franka Seliger

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Zu: Kreisverkehr Von-Trotha-Straße: Grauer Fleck in der Landschaft

Es war klar, dass der Kreisverkehr Von-Trotha-Straße/Weierstraße nicht verschönert wird. Schließlich stand der Plan einer Ertüchtigung dieses Kreisverkehrs schon im Bebauungsplan des Edeka-Lokistiklagers von 2018. Wenn im November 2024 ein Bericht und Lösungsvorschlag vorlag, so wurde dieser, wenn es heißt Ende 2024, also sofort (!) von der Politik gestoppt. Das Argument hierfür, dass der Kreisverkehr als Ausweichstrecke für die geschlossene Auffahrt und Abfahrt der A2 diene, konnte allerdings nur bis zum Februar 2025 gelten. Seitdem ist die Weierstraße wegen der Brückenbauarbeiten bis mindestens Februar 2027 gesperrt und fungiert nicht mehr als Ausweichstrecke für den Oberhausener Norden. Leider zeugt die Ablehnung der Politik Ende 2024 von wenig Weitsicht. Die Sperrung ab Februar 2025 hätte man auf dem Schirm haben müssen. Jetzt rollt noch viel Verkehr über den Kreisel, doch wesentlich weniger als vor der Sperrung der Weierstraße. Im Jahr 2027, nach der Freigabe der Weierstraße, wird das Verkehrsaufkommen sehr viel  höher sein. Die „Ertüchtigung“ würde große Baumaßnahmen nach sich ziehen. Allerdings sollte man davon ausgehen, dass eine „Verschönerung des Mittelkreises“ keine monatelange Sperrung des Kreisverkehrs benötigte. Für die Rechtfertigung der Ausgabe von 220.000 Euro sollte diese Übergangslösung einige Zeit Bestand haben. Findlinge, Stauden und Sträucher im Mittelkreis würde sicher jeder begrüßen. Andrea Hegermann

Graues Eiland im Stadtverkehr: der Kreisverkehr an der Von-Trotha-Straße/Weierstraße in Oberhausen.
Graues Eiland im Stadtverkehr: der Kreisverkehr an der Von-Trotha-Straße/Weierstraße in Oberhausen.© FUNKE Foto Services | Christoph Wojtyczka

Zu: Luise Albertz: Bierchen und Frikadelle mit Willy Brandt

Ich habe Frau Albertz nie persönlich kennengelernt. Über ihre Lebensgeschichte für Oberhausen habe ich nur in Bruchstücken etwas erfahren. Was ich aber selbst erfahren habe und deshalb überhaupt Bürger von Oberhausen geworden bin, ist, dass Frau Albertz mit dafür gesorgt hat, dass ein Baugelände für Einfamilienhäuser speziell für Familien ausgeschrieben wurde inklusive Finanzierungsmöglichkeiten, die für Arbeiterfamilien in den 1970-er Jahren noch machbar waren. Und wenn ich jetzt lese, was sie noch alles mit möglich gemacht hat, frage ich mich, wo sind diese oder ähnliche Sozialdemokraten geblieben, die Ähnliches gemacht haben oder vorhaben? Oder fehlen den heutigen Politikern die richtigen Netzwerke oder haben sie andere Netzwerke? Eine(r) alleine kann so etwas nicht ohne das richtige Netzwerk. Auch ich habe Frau Albertz etwas zu verdanken. Harald Traud

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Zu: Überfüllte Container im Stadtgebiet

Mit diesem Leserbrief schicke ich Fotos von den Papier- und Glascontainern am Wertstoffhof Oberhausen. Aufgenommen am letzten Sonntag, 3. August 2025. Leider ja kein Einzelfall, schlimmer sah es vor ein paar Wochen im noblen Stadtteil Königshardt am Nordfriedhof aus, da hatte ich leider kein Handy dabei, dafür konnte ich eine Frau beobachten, die trotz der leeren Container sehr große Kartons einfach dort abstellte, war wohl zu mühsam, sie klein zu machen und – wie sich bei Begutachtung mit einem netten, ebenfalls fassungslosen Herrn herausstellte: Die Frau wusste wohl auch nicht, wohin dann mit dem kompletten Styropor-Innenleben. Wollte sie zur Rede stellen, sie ist aber wortlos weggegangen und ins Auto gestiegen. Es erschließt sich mir nicht, wie man so eine Sauerei – auch vor sich selbst - verantworten kann. Es ist einfach nur widerlich, rücksichtslos und ignorant Schämt euch, Bürger aus Oberhausen! Dörthe Modersohn

Wilder Müll vor einem Papiercontainer am Wertstoffhof, aufgenommen von Leserbriefschreiberin Dörthe Modersohn am Sonntag, 3. August 2025.
Wilder Müll vor einem Papiercontainer am Wertstoffhof, aufgenommen von Leserbriefschreiberin Dörthe Modersohn am Sonntag, 3. August 2025.© Leserfoto | Dörthe Modersohn

Zu: Überfüllte Container im Stadtgebiet

Frau Modersohn hat vollkommen recht, ,,dass es eine Sauerei ist, was sich an den Containerstandorten abspielt!“ Doch das sind nicht nur Bürger aus Oberhausen, sie kommen aus Bottrop, Dinslaken und auch aus Essen. Ich habe vor gut drei Wochen ein Ehepaar aus Dinslaken auf dem Parkplatz am Ostfriedhof Bergstraße sogar angesprochen, als sie versuchten, zig große Pappen aus ihrem Wagen neben den schon überfüllten Containern zu stellen. Ich fragte sie, ob sie ernsthaft die Pappen ausladen wollen. Daraufhin fuhren sie wütend fort! Man kann es immer nur wiederholen, es müssen endlich Videokameras angebracht werden! So geht es nicht weiter. Es wird ja sogar schon normaler Hausmüll an den Containern abgestellt. Gaby Janßen

Zu: Überfüllte Container im Stadtgebiet

Was die Schreiberin des Leserbriefs berichtet, ist leider kein Einzelfall! Ich habe sogar auf der Wehrstraße neben einem Altpapierbehälter den Federkernrahmen eines Bettes gesehen. Aber den letzten Satz der Schreiberin „Schämt euch, Bürger aus Oberhausen!“ ziehe ich mir als Bürger dieser Stadt nicht an! Ebenso der größte Teil unserer Bevölkerung. Die meisten Bürger unserer Stadt entsorgen Ihren Müll richtig und belasten nicht die Umwelt, sie verhalten sich sozial. Leider gibt es auch einige asoziale, die meinen, auf Kosten der Allgemeinheit ihre Faulheit und ihre Ignoranz ausleben zu können. Diese Leute soll man zur Anzeige bringen, damit sie die Kosten, die sie uns allen aufbürden, selbst bezahlen. Friedhelm Saes

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Zu: Fahrradlobby in Oberhausen fühlt Politikern auf den Zahn

Bei allem Verständnis für unsere Radfahrer und ihre Probleme im Straßenverkehr kann ich viele Einschätzungen der „Radlobby“ nicht gut heißen. Aufgewachsen bin ich in einer sehr fahrradaffinen Familie (Zweiradgeschäft) und hatte auch kein Problem damit, per Fahrrad nach London zu fahren. Wenn ich mir aber die aktuellen, oft ungeschickten Fahrradwege-Konstruktionen in unserer Stadt ansehe, kommen mir erhebliche Bedenken. Gerade die angeblich „vorbildlich gelösten“ Kreuzungsbereiche Michelstraße und Richard-Wagner-Allee sind einfach nur lebensgefährlich. Wenn ein Pedelec-Fahrer mit 25 km/h den Weg kreuzt, hat der Autofahrer kaum die Möglichkeit, dies vorher zu erkennen. Was hilft es auf der Todesanzeige zu lesen: „Ich war aber im Recht“? Zudem die vielen neuen, gefährlichen Spurwechsel zwischen Radwegen und Fahrspuren! Das geht deutlich besser ohne starrköpfige Lobbyarbeit im Hintergrund. Die Wahlen werden es hoffentlich richten. Leopold Harpering

Zu: Ist das Abbiegen von der A516 in Sterkrade zu gefährlich?

Ich schließe mich der Meinung von Herrn Franzel an. Die Situation ist korrekt beschrieben und ich erlebe es ca. zwei Mal in der Woche, dass Autofahrer die rote Ampel aus Richtung Sterkrade hin zur Abbiegespur auf die A516 überfahren und den Verkehr von der A516 nach links auf die Dorstener Straße bei der Grünphase gefährden. Bedauerlicherweise wird diese Unfallgefahr unterschätzt, da viele Autofahrer nicht erkennen, dass sich der eine Ampelmast auf beide Fahrbahnen bezieht. Hier müsste dringend nachgerüstet werden. Patricia Kutzhoff 

Lebhafte Debatte um die Brückenkreuzung von A516-Abfahrt und Dorstener Straße in Oberhausen-Sterkrade: Ein Leser schlägt vor, den Ampelmast rechts zu verlängern und mit einer weiteren Ampel zu versehen, „die dann auch für die linke Fahrspur ein eindeutiges Signal zeigt“.
Lebhafte Debatte um die Brückenkreuzung von A516-Abfahrt und Dorstener Straße in Oberhausen-Sterkrade: Ein Leser schlägt vor, den Ampelmast rechts zu verlängern und mit einer weiteren Ampel zu versehen, „die dann auch für die linke Fahrspur ein eindeutiges Signal zeigt“.© WAZ | Michael Bresgott

Zu: Ist das Abbiegen von der A 516 in Sterkrade zu gefährlich?

Problemlösung: Den vorhandenen Ausleger der Ampel, der jetzt nur über die rechte Fahrspur reicht, verlängern und mit einer weiteren Ampel versehen, die dann auch für die linke Fahrspur ein eindeutiges Signal zeigt. Gerd Dieter Nietzke

Zu: Lkw-Unfall in Oberhausen: Fahrer und Fußgängerin sterben

Oberhausen-Holten steht nach dem Unfall unter Schock. Selbstverständlich haben die Menschen, die Angehörige verloren haben und alle, die körperlich und seelisch betroffen sind, das Mitgefühl der Menschen weit über Holten hinaus. Dieser schreckliche Unfall berührt und besorgt viele Menschen. Wichtig ist aber, dass aus diesem erschütternden Ereignis Konsequenzen gezogen werden. Es gibt viel zu viele schwere Lkw, die Abkürzungen und Ausweichstrecken benutzen und beängstigend und gefährlich durch Stadt- und Wohnstraßen fahren. Hier muss dringend gegengesteuert werden. Reiner Bartel

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Zum Leserbrief von Melanie Bergmann (Nachbarin klagt gegen Bau eines Kindergartens)

Ich habe einen Garten, in dem ich mich fast jeden Tag aufhalte, cica 50 Meter Luftlinie von einem Kindergarten und einer Grundschule, und weiß, wie laut Kinder sein können! Aber so ist das heutzutage: Jeder meckert über fehlende Kitaplätze, aber keiner will so einen in unmittelbarer Nähe haben! Kindergärten müssen Freiflächen und Auslauf haben, damit Kinder sich vernünftig entwickeln können. Dazu gehört auch lautes Lachen und Schreien.

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Übrigens: Die Straße, an der dieser Kindergarten gebaut werden soll, führt nach Grafenmühle und dort finden täglich Bikertreffen statt. Die stören nicht? Friedhelm Saes

Zu: Stadtcheck 2025: So denken Oberhausener über Zuwanderung

So begrüßenswert es ist, wenn Bürger*innen gefragt und die Meinungen veröffentlicht werden, so bin ich über oben genannten Beitrag gestolpert. Sie veröffentlichen ein Bild, das drei Frauen mit Mantel und Kopftuch zeigt und schreiben darunter: „Absolute Integrationsverweigerer“? Ich frage mich, was Sie unter Integration verstehen? Ist eine gelebte Religiosität, die nicht der christlichen entspricht, schon ein Zeichen von gescheiterter Integration?

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Gleiche Frage stelle ich mir beim Lesen der Zustände der einzelnen Stadtteile: Was müssen Menschen mit Migrationshintergrund tun, um von der Nachbarschaft als gut integriert wahrgenommen zu werden? Sind die Aufgabe der Muttersprache und das Verstecken von religiösen Zeichen Voraussetzung, um nicht als anders und somit als gefährlich wahrgenommen zu werden?

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Ich bin privat und beruflich vor allem in den Stadtteilen Dümpten, Schlad, Alt-Oberhausen unterwegs und bin überrascht, wie meine Mitmenschen ihre Umgebung einschätzen, allerdings besteht eine Korrelation zu den bei den letzten Wahlen erzielten Ergebnissen der AfD. Liebe Mitbürger*innen: Fallt nicht auf Angstmache herein, geht raus und lernt eure Mitmenschen kennen, der Blick über den Tellerrand lohnt sich und ist definitiv angstlösend! Petra Reimer 

Zum Baustellenmanagement der Stadt Oberhausen:

Wir haben nach dem Kontakt mit mehreren Mitgliedern des Styrumer Bürgervereins sowie Bürgerinnen und Bürgern Anregungen zur Verbesserung am Sonntag an die Stoag geschickt. Bereits am Montag (21. Juli) erhielten wir die erfreuliche Rückmeldung, dass die Anregungen im vollen Umfang umgesetzt werden. Die Ersatzhaltestelle an der Nohlstraße/Grenzstraße wurde bereits am Montag eingerichtet. Die Ersatzhaltestelle an der Nohlstraße/Josefstraße konnte wegen der Einrichtung eines Parkverbotes dann am heutigen Tag (24. Juli) eingerichtet werden. Wir haben uns sehr über die serviceorientierte Reaktion der Stoag gefreut. Der Vorgang ist ein sehr gutes Beispiel für ein vernetztes Arbeiten im Stadtteil und eine Bestätigung dafür, dass die Kommunikation im Stadtteil gut funktioniert. Hans Gerd Tenoth, Andreas Völker, Michael Ossig (Styrumer Bürgerverein)

Zu: Unfälle in Oberhausen: Zwei Mal Lindnerstraße an einem Tag

 Auf der Lindnerstraße in Oberhausen krachte es gleich zweimal.
Auf der Lindnerstraße in Oberhausen krachte es gleich zweimal.© PM | Polizei Oberhausen

Erst einmal hoffe ich natürlich, dass es den beiden gestürzten Personen mittlerweile wieder besser geht. Allerdings weise ich darauf hin, dass der wichtige und korrekte Hinweis der Polizei im letzten Absatz des Artikels („Schutzstreifen für Radfahrer sind keine Fahrspuren für Autos“) leider zu kurz greift, denn es ist nur ein glücklicher Umstand, dass auf der Lindnerstraße (und auch anderswo) nicht noch mehr Radfahrende verunglücken.

Ich bin dort fast jeden Arbeitstag mit dem Fahrrad unterwegs und erlebe viel öfter als auf Straßen ohne Schutzstreifen, dass Autofahrer*innen beim Überholen den vorgeschriebenen Seitenabstand zu Radfahrenden von mindestens 150 Zentimetern deutlich unterschreiten (und das häufig auch noch mit offensichtlich überhöhter Geschwindigkeit). Dadurch entstehen immer wieder gefährliche Situationen, insbesondere, wenn Lkw überholen. Offensichtlich ist hierbei die Autofahrendenperspektive, dass die gestrichelte Linie die Abstandsregelung außer Kraft setzt und daher (gerade bei Gegenverkehr) ganz knapp überholt werden kann. Aber natürlich gelten die 150 Zentimeter auch hier und gegebenenfalls muss hinter dem Radfahrer gewartet werden, bis mit genügend Abstand überholt werden kann. Joachim Danzig

Zuschriften an die Redaktion

Anmerkung der Redaktion: Bei den hier veröffentlichten Zuschriften unserer Leserinnen und Lesern handelt es sich um persönliche Meinungsäußerungen und Ansichten dieser Leser, die nicht der Auffassung der Redaktion entsprechen müssen. Wer uns seine Ansichten zu Oberhausener Themen mitteilen möchte, ist dazu herzlich eingeladen.

Dafür muss man uns eine Mail mit einer Betreffzeile, um welches Thema und um welchen Artikel es geht, und seiner Meinung an die Redaktion-Mail-Adresse redaktion.oberhausen@funkemedien.de senden - mit vollständigem Namen und vollständiger Wohnadresse. Diese Zuschriften können auch in der Zeitung veröffentlicht werden. Es besteht keinen Anspruch auf Veröffentlichung dieser Zuschriften, die Redaktion behält es sich vor, Leserbriefe zu kürzen.

Zu: Schlechtes Ergebnis im Stadtcheck: Hier versagt Oberhausen

Wenn also die Stadt/Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO) ihren Job gut gemacht haben und der Schwarze Peter bei den Bürgern liegt, muss man da ansetzen: Kontrollen, auch Video-Überwachung, durch städtische Mitarbeiter. Wenn dann „Ferkel“ erwischt werden, muss es auch spürbare Strafen geben. Beim Falschparken klappt das doch auch hervorragend. Und wenn das Personal für beides nicht reicht, muss man die Prioritäten verändern. Anette Friedhoff 

Zu: Parken im Bismarckviertel

Ich möchte auf die zunehmend verschärfte Parkplatzproblematik in Alt-Oberhausen, speziell im Bereich der Bismarckstraße, aufmerksam machen. Seit Einführung von Parkzonen ist die Parkplatzknappheit ein großes Ärgernis für die Anwohner, da nicht alle Bereiche Anwohnerparkflächen sind und ein starker Verdrängungseffekt auf die weiterhin kostenlosen Flächen zu beobachten ist. Hier sind Anwohner allerdings nicht berechtigt, Anwohnerparkausweise zu erwerben, um auch in die direkt angrenzende Parkzone ausweichen zu können. Besonders durch die aktuellen Baumaßnahmen und den Wegfall zahlreicher Parkplätze hat sich die Lage weiter verschärft.

Manche Anwohner beäugen die neuen Fahrradboxen im Bismarckviertel kritisch, da Parkplätze hier weggefallen sind.
Manche Anwohner beäugen die neuen Fahrradboxen im Bismarckviertel kritisch, da Parkplätze hier weggefallen sind.© FUNKE / Foto Services | Gerd Wallhorn

Zudem kritisieren die Anwohner, dass Fahrradboxen und Bordsteinsenkungen, die eigentlich keinen zusätzlichen Parkraum beanspruchen sollten, in der Praxis zu weiteren Engpässen führen. Die hohen Parkkosten, insbesondere für Tageskarten, stehen in keinem Verhältnis zu den begrenzten Parkmöglichkeiten vor Ort. Auch die Erhebung von Gebühren für E-Autos trägt nicht zur Entlastung bei, sondern verschärft die Situation nur, da diese ja nun zusätzlich auf die kostenfreien Flächen ausweichen.

Aktuell fallen durch die Baumarbeiten auf einem bestimmten Teilabschnitt weitere 25 Prozent der Parkplätze weg. Ein pragmatischer Vorschlag wäre doch, diesen Anwohnern temporär Anwohnerparkausweise zu genehmigen, um die Situation zumindest kurzfristig zu entschärfen. Die Bewohner verdienen eine faire Chance auf Parkplätze in ihrer Nachbarschaft – alles andere ist nur Augenwischerei. Doro Poß

WEITERE STIMMEN VON LESERINNEN UND LESERN aus diesem Jahr 2025 LESEN SIE HIER:
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