Oberhausener Leserinnen und Leser melden sich gerne zu Wort. Sie wenden sich mit E-Mails und Briefen an die Redaktion, um die Nachrichtenlage in Oberhausen zu kommentieren. Sie kritisieren die Bahn, die Stadt oder die Politik, aber schreiben auch, um Lob und Dank loszuwerden. Hier die spannendsten aktuellen Leserstimmen in der Übersicht:
Zu: Festival „Ruhr in Love“ im Olga-Park
Seit Jahren nutze ich den Olga-Park für meine täglichen Walking-Runden. Des Weiteren wird der Park von vielen Menschen unserer Stadt intensiv zur Freizeitgestaltung genutzt, Kinderspielplätze inklusive. Das dieser, bedingt durch die Auf- und Abbauarbeiten und die Veranstaltung selber, jetzt fast zwei Wochen geschlossen bleibt, ist mehr als ärgerlich. Ich mag den Olga-Park und auch die dort stattfindenden Veranstaltungen wie „Olgas Rock“ oder „Ruhr in Love“ selber sehr und finde diese Angebote in unserer Stadt lobenswert. Das für den aufwendigen Auf und Abbau solcher Veranstaltungen der Park einige Tage geschlossen bleibt, ist seit Jahren bekannt. Es fing mit drei bis vier Tagen an, steigerte sich dann allerdings, durch immer umfangreichere Arbeiten, auf fünf bis sechs Tage. Aber jetzt fast zwei Wochen, das geht nun wirklich gar nicht! Man kann wirklich alles übertreiben; und Familien mit Kindern, die sich hier gerne die Zeit vertreiben, schauen in die Röhre. Meine Idee: Einfach den Olga-Park im Sommer komplett schließen! Dann können sich die Veranstalter alle Zeit der Welt für Ihre Arbeiten nehmen. Ulrich Zillich
Es ist so lächerlich. Auf den ersten Seiten der Zeitung geht es um die Wichtigkeit von Wald, Bäumen und Grün für das Klima. Dann sehe ich im Lokalteil wieder die Diskussion um die doch angeblich für den Verkehr so gefährliche Buche an der Kewerstraße in Oberhausen-Alstaden. Busse können dort nicht ausweichen usw. Hat mal jemand geschaut, was die Stadt vor wenigen Jahren auf der Straße Heiderhöfen angerichtet hat? Da wurde neu gebaut, seitdem kommen Bussen nicht mehr aneinander vorbei, kurz vor Höhe Fröbelplatz ist durch parkende Autos jede Fahrzeugbewegung zum Risiko im Gegenverkehr geworden. Und die Buche in Alstaden ist zu gefährlich? Zu lächerlich! Zumal die Buche seit mehr als 50 Jahren nicht zu größeren Unfällen geführt hat. Ach ja, es geht aber immer noch um einen Behördenbeschluss. Der wiegt vielleicht schwerer? Hans-Jürgen Pelzers
Zu: Kirchenverkäufen in Oberhausen (Leserbrief vom Juni 2025)
In einem im Oberhausener Lokalteil veröffentlichten Leserinnenbrief heißt es: „Ich rege mich über immer mehr Kirchenverkäufe auf. Furchtbar unehrlich gehen die Kirchen mit ihren Absichten um! Die evangelische Kirche Buschhausen wird die nächste sein, die verkauft wird. Das gibt nur keiner zu, geplant ist es längst.“ Dieser Unterstellung der Schreibenden möchte ich hiermit als für den Gemeindebereich Buschhausen der Evangelischen Emmaus-Kirchengemeinde Oberhausen zuständiger Pfarrer entschieden entgegentreten.
Bisher gibt es seitens des Presbyteriums als zuständigem Leitungsorgan unserer Gemeinde keinen einzigen Beschluss zur konkreten Aufgabe weiterer Gebäude - auch nicht der hier wohl gemeinten „Lutherkirche Buschhausen“ (Buschhausen als Zusatz ist wichtig, denn es gibt in Oberhausen ja auch noch die „Lutherkirche Alt-Oberhausen“, die tatsächlich seitens des dort zuständigen Presbyteriums in der bisherigen Form als Gotteshaus aufgegeben werden soll). Insofern ist die hier gemachte Behauptung in jeder Hinsicht unrichtig.

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Allerdings befinden sich alle evangelischen Gemeinden im Rheinland - und damit auch in Oberhausen - in Diskussions- und Entscheidungsprozessen hinsichtlich des künftig vorzuhaltenden Gebäudebestandes und der weiteren Form seiner Nutzung. Leitend sind dabei vor allem Fragen der Entwicklung der Finanzen und Mitgliedschaftsstruktur (beides deutlich zurückgehend) und der ökologischen Notwendigkeiten im Blick auf anzustrebende Klimaneutralität und Energieverbrauch.
Die „Bewahrung der Schöpfung“ ist schließlich (neben Gerechtigkeit und Frieden) seit Jahrzehnten ein fundamentales Globalziel kirchlichen Engagements. Zieldaten sind aktuell die Jahre 2027 (für die zu fällenden Entscheidungen) und 2035 (für die späteste Umsetzung derselben). Dies gilt auch für die Evangelische Emmaus-Kirchengemeinde Oberhausen. Im Rahmen dieses Prozesses gab es und wird es weiter geben: öffentliche Diskussionsabende und Gemeindeversammlungen, zu denen ebenso öffentlich eingeladen wurde und wird. Offener und ehrlicher kann man es meiner Meinung nach kaum angehen.
Zugeben muss ich aber auch, dass die Teilnahmebereitschaft im Blick auf die Gesamtzahl der Gemeindeglieder aus meiner ganz persönlichen Sicht durchaus ‚überschaubar‘ war. Dass solche Diskussionen aktuell nötig sind hat eben auch damit zu tun, dass sich in den vergangegen Jahren viele Menschen aus der finanziellen, aber auch aktiv-ehrenamtlichen Unterstützung der Kirchen (und auch anderer gesellschaftlich wichtiger Institutionen) durch Austritt zurückgezogen und diesen damit in vielen Bereichen die Grundlage zum Bestandserhalt entzogen haben.
Es wäre meines Erachtens zu wünschen, dass Menschen, die sich an diesen Stellen in ähnlicher Weise Sorgen machen wie die Leserbrief-Schreiberin, sich an den unsere Entscheidungen vorbereitenden Foren beteiligen und den persönlichen Kontakt zu ihrer Gemeinde und ihren Vertreterinnen und Vertretern suchen, anstatt medial aktuell völlig unzutreffende Unterstellungen zu verbreiten. Andreas Odlozinski
Zu: Öffnung der Steinbrinkstraße in Sterkrade-Mitte
Es ist grundsätzlich erfreulich, dass die Politik beabsichtigt, eine Quartiersentwicklung zur Wiederbelebung der Fußgängerzone Steinbrinkstraße anzustoßen. Auch der Abschnitt zwischen dem Großen Markt und der Finanzstraße wirkt außerhalb der Marktzeiten relativ trostlos, unattraktiv und weist beispielsweise keine Auflockerung durch Durchgrünung, Skulpturen und Brunnen etc. auf. Bei einer Öffnung der Fußgängerzone für den Fahrzeugverkehr würden vermutlich auch Fahrzeug-Poser mit hochmotorisierten Fahrzeugen mit lauten Auspuffanlagen für unschöne Situationen, jedoch nicht für eine Erhöhung der Aufenthaltsqualität, sorgen. Da der eigentlich gut gestaltete Centerpoint leider eine Sichtbarriere auf den Straßenabschnitt zwischen der Bahnhofstraße und der Friedrichstraße darstellt, sollte (erneut) überlegt werden, diesen beispielsweise auf den Großen Markt zu versetzen. Durch die dann bessere und weiträumigere Einsehbarkeit dürfte sich die Frequentierung des Abschnittes bis zum künftigen Kulturrathaus erkennbar erhöhen. Ulla Rozek
Zu: Vorstellung des Theaterprogramms und Theater-Dorf mit Biergarten als Provisorium
Unser Theater leistet jedes Jahr Außergewöhnliches und beschert den Besucherinnen und Besuchern immer wieder besondere Erlebnisse. Meine Hochachtung vor dieser hochkarätigen Theaterarbeit aller beteiligter Akteure. Auch die Vorstellung des Programms für die neue Spielzeit erzeugt Neugier und Vorfreude. Da die Spielstätte am Will-Quadflieg-Platz in der nächsten Saison umbaubedingt nur eingeschränkt genutzt werden kann, sollte möglicherweise überlegt werden, die eine oder andere Vorstellung in Anlehnung an das Provisorium von 1945 - 1949 im Sterkrader Litopalast durchzuführen. Da der Litopalast nicht kontinuierlich von der Kleinstädter Bühne genutzt wird, wäre dieses wahrscheinlich durchaus realisierbar und zudem ein positives Signal für den Kulturstandort Sterkrade. Ulla Rozek
Zu: Viel Abfall neben Müllcontainern: Politik will neue Lösungen
Ich habe den Artikel Müllcontainer gelesen und frage mich, ob ihr zu viel Geld habt. Greift das Problem doch an der Wurzel an. Es sind doch nicht wir, die normalen Bürger, die ihr Papier und Glas und ihre Altkleider fachgerecht entsorgen, sondern diejenigen, denen das egal ist und die ihren Müll einfach vor die Container schmeißen. Die 50 Euro Strafe, wenn die erwischt werden, sollten auf 500 Euro erhöht werden - das würde weh tun. Danke an das Team der Wirtschaftsbetriebe Oberhausen (WBO), die täglich den Müll der anderen vor den Container wegräumen. Horst Pape
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Zu: Viel Abfall neben Müllcontainern: Politik will neue Lösungen
Die CDU möchte die aktuellen oberirdischen Müllcontainer ausrangieren und durch neue Unterflurmodelle ersetzen. Immer mal wieder wundere ich mich über die kreativen Ideen unserer Ratsdamen- und Herren, wenn es darum geht, nicht vorhandenes Geld für kostspielige „innovative Investitionen“ auszugeben. Unter anderem werden dann solche Ideen geboren, unser Stadtbild durch das Eingraben von Glas- und Papiercontainern ins tiefe Erdreich attraktiver zu gestalten.
Wenn ich versuche, im Raum Klosterhardt meinen Papiermüll loszuwerfen, braucht es bisher keine smarte Füllstandsanzeige am Container, um schon aus dem Auto heraus zu erkennen, dass die Behälter hoffnungslos überfüllt sind. Ich gehe nicht davon aus, dass eingegrabene Container notorische „Danebensteller/innen“ dazu anleiten, ihren Müll wieder mit nach Hause zu nehmen.
Statt den Müll kostenintensiv zu begraben, böte sich vielleicht an, die augenblicklich bestehenden Möglichkeiten auszubauen. Zum Beispiel mit bedarfsgerechter (häufigerer) Leerung der Container. Oder meinetwegen auch mit smarter Technik. Hierbei sollten die Kameras jedoch nicht unter die Erde auf die Füllstände schauen, sondern ein Auge insbesondere auch auf die „Entsorger“ werfen, die oft ganze Wagenladungen großer Kartons neben die Behälter stellen. Auf den Punkt gebracht: Besser oberirdische Optimierung als unterirdische Ideen. Christian Hertwig

Zu: Viel Abfall neben Müllcontainern: Politik will neue Lösungen
Die stetig eskalierende Vermüllung an den städtischen Containerstandorten beeinträchtigt die Lebensqualität der Anwohner und ist für mich ein tägliches Ärgernis! Ich möchte gar nicht wissen, welche Unsummen die dringend erforderliche tägliche Reinigung der Sammelplätze kostet. Die Standorte werden schlichtweg als Abladeplätze von Müll jeder Art missbraucht. Riesige Mengen an Kartonagen werden außerdem dem Recyclingkreislauf entzogen, da die Container voll sind oder die Menschen sich nicht die Arbeit machen, sie zu zerkleinern und in die Container zu werfen. Ich denke nicht, dass unterirdische Sammelbehälter die Situation verbessern oder Bürger daran hindern, sie beispielsweise für ihren Renovierungsmüll zweckzuentfremden. Die Stadt Bottrop macht es besser. Blaue Tonnen verpflichtend und kostenlos für alle Haushalte, und öffentliche Papiercontainer sind abgeschafft. Ergebnis: Ein wesentlich gepflegteres Stadtbild und enorme Kostenersparnis! Henrik Michels
Zu: Ausweisung von Einzelhandelsflächen außerhalb der Oberhausener Stadtzentren
Es gibt wahrscheinlich keine andere Stadt in Deutschland, in der in den letzten 30 Jahren soviel zusätzliche Einzelhandels- und Gastronomiefläche außerhalb der gewachsenen Stadtzentren ausgewiesen und realisiert wurde, als in Oberhausen. Die Folge dieses unnötigen Planungsirrweges ist eine Verödung der Innenstadtbereiche. Statt aus diesen Fehlentwicklungen zu lernen, wird weiterer Einzelhandel nebst Gastronomie planungsrechtlich zugelassen. Bestes Beispiel ist hierfür auch die Genehmigung von 40.000 Quadratmeter Möbeleinzelhandelsfläche nebst Restaurant und Café im Gewerbegebiet Brammenring.
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Es ist zu befürchten, dass nach der angekündigten Schließung der Buschhausener Filiale des Baumarktes Hellweg, auf dem Grundstück des ehemaligen Auslieferungslagers des Möbelhauses Finke an der Holtener Straße und an weiteren Standorten nach beliebiger Anpassung des Einzelhandelskonzeptes mittelfristig erneut weitere Einzelhandelsflächen entstehen. Auch die angekündigte Ausweitung des Gastronomieangebotes auf dem Areal neben dem Metronom-Theater wäre ein weiterer Schlag gegen die zwingend notwendige Wiederbelebung der historischen Stadtzentren. Ulla Rozek
Zu: Wilde Müllkippen im Stadtgebiet
Vor einigen Jahren wurden die Nutzer der Gärten an der Bodenstraße in Oberhausen-Sterkrade gebeten, ihre liebevoll gepflegten Gärten zu räumen, da der Bereich für die Stadtbebauung Ackerfeldstraße „Grüne Aue“ verplant wurde. Auch das Grundstück gegenüber unserem Haus wurde angeblich verkauft, um dort privat ein Haus zu errichten. Seitdem ist nichts mehr passiert. Das Gelände mutiert zu einer wilden Müllkippe, Ratten haben sich dort angesiedelt und die Natur hat den Platz für sich erobert. Hecken, Büsche und Unkraut wuchern überall und keiner kümmert sich mehr darum.
Das Areal ist von der Bodenstraße mit einem Pkw zu erreichen und bietet jedem die Möglichkeit, seinen Müll dort zu entsorgen. Solche Gelegenheiten werden leider sofort wahrgenommen und auch unkontrolliert weiter verbreitet. Keiner der Verantwortlichen sichert das Gelände oder kümmert sich um dieses Areal! Birgit Peters
Zu: Haltestelle Osterfeld-Süd kommt bei Fahrgästen nicht gut an
Der Busbahnhof soll doch als Knoten und Umsteigepunkt dienen. Hier kommt man an und wird weiter verteilt und erhält Informationen für die Weiterfahrt. Werden hier wirklich die Bedürfnisse der Fahrgäste abgedeckt oder kommt hier die Stoag mit ihren eigenen Ansprüchen nicht nach? Der Schluss des Artikels ist für mich der relevanteste Punkt. Besteht der ÖPNV in Oberhausen aus Hoffnung für die Zukunft oder besteht er aus einem Behelf? Nicht alles muss morgen da sein, aber ein Ziel und ein Weg wäre schön. Harald Traud
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Zu: Haltestelle Osterfeld-Süd kommt bei Fahrgästen nicht gut an
An der Haltestelle Schmachtendorf-Mitte, in Fahrtrichtung Oberhausen, gibt es dasselbe Problem wie in Osterfeld. Auch hier gibt kein Wartehäuschen und damit keinen Schutz gegen Sonne, Wind oder auch Regen. Dazu fehlt es an Sitzgelegenheiten. Als Mitglied der Bezirksvertretung Sterkrade habe ich immer wieder den Kontakt zur Stoag gesucht, um eine Verbesserung herbeizuführen. Doch leider wurde man hier immer wieder vertröstet - mit dem Hinweis, dass ein Wartehäuschen geplant sei, dies aber aufgrund von vorherigen Gewerken an der Schmachtendorfer Straße schwierig zu errichten sei.
Zur Wahrheit gehört, dass das alte Wartehäuschen lange Zeit auf einem Privatgrundstück gestanden hat und der Eigentümer für das Aufstellen eines neuen Häuschens, nach der Renovierung der Fahrbahn und des Rad- sowie Fußweges eine niedrige monatliche Miete gefordert hat. Diese Miete zu entrichten und damit den oft älteren Mitbürgern und Kunden in Schmachtendorf Schutz zu gewähren, kommt der Stoag aber nicht in den Sinn. Mit mehr Engagement hätte man die Situationen in Schmachtendorf aber auch in Osterfeld verbessern können. Jörg Lange, Stadtverordneter der AfD-Ratsfraktion
Zu: Kabelsuche in Oberhausen - Verkehrschaos
Seit Monaten werden, durch die EVO, neue Starkstromkabel im Bereich Ebertstraße und Buschhausener Straße verlegt. Die letzten Verzögerungen wurden damit begründet, dass die alten Ölkabel entweder zu tief oder an ganz anderer Stelle, als angegeben, verlaufen. Um das Jahr 2010 wurden bei vielen Versorgungsträgern die vorhandenen Kabel, aus bestehenden Papierskizzen, in das digitale System GIS (Grafische Informationssysteme) eingepflegt. Dadurch war der Zugriff, für Berechtigte, jederzeit möglich, um Informationen zur Lage der Kabel zu bekommen. Auch wurden normalerweise Ölkabel der Energieversorger in Metallrohren verbaut, damit es zu keiner Umweltbelastung kommt.
Metallrohre kann man aber einfach orten, wenn man den genauen Verlauf in Gehwegen und Straßen nicht mehr kennt. Hierzu benötigt man einen Tongenerator und einen Detektor - und man ist über die Lage der Kabel informiert. Durch die teilweise Sperrung oder Verkehrsbeschränkung der Buschhausener -, der Ebert-, der Hansa-, der Mellinghofer- und Duisburger Straße, alles zur gleichen Zeit, wurde die Concordiastraße zur Hauptverkehrsstraße. Hiermit war die auf ganz andere Verkehrsverhältnisse basierende Realisierung der Fahrradstreifen im Bereich der Concordiastraße kontraproduktiv.
Wenn alle Baustellen im Bereich um die Buschhausener Straße endlich aufgehoben sind, dann entspannt sich die Lage an der Concordiastraße bestimmt auch. Deshalb ist aus meiner Sicht der sofortige Rückbau der aufwändig neu gebauten Fahrradstreifen zu kurz gesehen. Fred Schröder
Zu: Brandbrief - So liest Sterkrade dem Segmüller-Chef die Leviten
Kernproblem der gesamten Problematik ist nach meiner Einschätzung die fehlerhafte Beurteilung des Einzelhandelsstandortes am Sterkrader Neumarkt. Hätte die Stadtverwaltung beispielsweise nach Schließung des Möbelhauses Finke sofort erkannt, dass die Wiederbelebung des Möbelhausstandortes am Neumarkt für die Struktur historischer Zentren von größerer Bedeutung ist, als die Verlagerung von XXXL Lutz ins Industriegebiet Brammenring, hätte diese bis auf Weiteres zurückgestellt werden müssen.
Segmüller hätte so ein Signal erhalten, dass das Unternehmen bei uns willkommen ist. Stattdessen hat die Stadt das bisherige XXXL-Grundstück für sechs Millionen Euro erworben und danach einen Bebauungsplan für den Möbelhaus-Umzug ohne Berücksichtigung der vorgetragenen Bedenken beschlossen. Aber auch die großspurigen Ankündigungen der Firma Segmüller wurden bislang nicht ansatzweise umgesetzt. Stattdessen verfällt die Möbelhausimmobilie zunehmend und beschädigt so bereits seit vielen Jahren das Erscheinungsbild der Sterkrader Innenstadt.
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Da der Neumarkt ein bedeutendes Eingangstor zur City, zum Volkspark und zum ehemaligen Bergwerks-Gelände Sterkrade darstellt, muss die Aktivierung dieses Bereiches auch seitens der Stadtverwaltung und der Politik sofort höchste Priorität erhalten. Wann wird hierzu endlich ein bereits lange überfälliger Arbeitskreis auf höchster Verwaltungsebene eingerichtet? Ulla Rozek
Zu: Werbeplakat der Shop-Apotheke vor einer Oberhausener Apotheke
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Ich muss dem Inhaber der Ruhr-Apotheke Herrn Ihab Alnwakeel recht geben, so ein Plakat gehört nicht vor einer Apotheke. Meine Bitte: Öffentliche Werbung für Shop-Apotheken reduzieren. Eine Apotheke ist für mich 86 Jahre eine Begegnungsstätte und Beratungsstelle. Mein Fazit: Finger weg von den Apotheken und lasst den Herrn Jauch von den Plakaten verschwinden. Inge Raudzus
Zu: Lutherkirche - Käufer oder Mieter gesucht für diese große Kirche von 1899:
Das Dilemma des evangelischen Kirchenkreises und der Gemeinden ist seit vielen Jahren bekannt: Einerseits Bindung an Grundentscheidungen zur Einsparung und Ökologie, andererseits die Ernstnahme und Einbindung der mündigen Gemeindeglieder - ein Drahtseilakt. Mit dem Grundentscheid des Presbyteriums ist freilich ein Fakt geschaffen worden, der für Diskussionsbedarf sorgt. Bis 2035 sind nun Chancen gegeben, die Stimmung der Gemeindeglieder und gemeindenahe Lösungen zu berücksichtigen. Evangelische Kirche mit ihrer basisdemokratischen Ausrichtung wird nur eine dauerhafte Überlebenschance haben, wenn bedeutsame Entscheidungen in mitnehmender Weise mit dem gemeindlichen Umfeld kommuniziert werden – eine generelle geistliche, Hoffnung generierende Herausforderung. Wohlan! Ulrich Samse

Zu: Lutherkirche - Käufer oder Mieter gesucht für diese große Kirche von 1899:
Ich rege mich über immer mehr Kirchenverkäufe auf. Furchtbar unehrlich gehen die Kirchen mit ihren Absichten um! Wer weiß davon, dass die katholische Kirche St. Josef Buschhausen ganz offiziell im Immobilienportal zum Verkauf angeboten wird? Und es ist nicht die einzige in Oberhausen! Hier zu finden: https://www.bistum-essen.de/info/pfarreien-gemeinden/immobilienangebote. Die evangelische Kirche Buschhausen wird die nächste sein, die verkauft wird. Das gibt nur keiner zu, geplant ist es längst. Wir können uns freuen, was daraus wird. Nichts Gutes wahrscheinlich. Die Gottlosigkeit schreitet voran! Martha Schneider
Zu: Werden die roten Radwege wieder entfernt?
Vorweg möchte ich anmerken, dass ich die Zusammenlegung der Spuren „Linksabbieger“ und „Geradeaus“ für sehr unglücklich halte. Aber die Herren und Damen Politiker, die sich so vehement für den Rückbau einsetzen, sollen sich doch mal ehrlich machen: Es geht ihnen in erster Linie darum, die Situation für Autofahrer wieder bequemer zu gestalten. Denn der bestehende Radweg von Hansastraße bis zur Duisburger Straße ist eine Zumutung. Kaum erkennbar, prinzipiell schmal und holprig, muss man auch noch Bäumen und Bushaltestellen ausweichen. Ab Gustavstraße sind der ehemalige Radweg und der Gehweg quasi eins. Und weil linker Hand Parkplätze sind, wird man von abbiegenden Autofahren am Zebrastreifen gar nicht oder erst gefährlich spät erkannt - egal ob zu Fuß oder mit dem Rad. Diese Querung ist also prinzipiell für Verkehrsteilnehmer ohne Auto gefährlich. Wenn Herr Real also einfach mal irgendwas machen will, ist er genau der Typ Politiker, der Geld sinnlos verschwendet und dabei auch noch Bürger, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, benachteiligt. Melanie Bergmann

Zu: Werden die roten Radwege wieder entfernt?
Die Debatte um die roten Radwege in Oberhausen hätten schon bei den Zustimmungen im Rat der Stadt Oberhausen beginnen müssen. Über die Sicherheit der Radfahrer hat sich keiner Gedanken gemacht. Ich fahre mit dem Fahrrad in die Innenstadt aus Richtung Lirich nicht auf dem roten Radweg. Bei Verkehrsstau auf der Wilmsstraße hat man keine Chance diesen zu erreichen. Ich habe mehrmals gesehen, wie die Linienbusse auf der Concordiastraße von der Innenstadt kommend auf dem Radweg hinter Radfahrern dem Stau ausweichen. Die Busse drängen sich auf der Wilmsstraße in die Fahrspur Richtung Lirich ein.

Linksabbiegende Lastwagen mit Sattelauflieger, Concordiastraße in die Duisburger Straße, sind ein Sicherheitsrisiko, weil diese mit dem Heck über den Radweg schwenken. Gefährliche Situationen wird es oft gegeben haben, aber keiner redet davon. Die Polizei fährt an dem auf dem Radweg stehenden Bus als Rechtsabbieger vorbei und interessiert sich nicht um den Sachverhalt. Oder die Stoag hat zwischenzeitlich eine Sonderregelung zur Benutzung der roten Radwege. Der zweite rote Radweg (Bebelstraße, zwischen Am Förderturm und Concordiastaße) ist ebenfalls so ein Problem.
Auf der Bebelstraße wurde eine Fahrspur zur Radstraße umgebaut. Bei Verkehrsstau aus Richtung Alstaden fahren einige Autofahrer direkt nach der Ampel auf dem Radweg zum Aldi-Parkplatz. Wenn ein Radfahrer zu langsam fährt, wird er angehupt. Unachtsame abbiegende Autofahrer zum Parkplatz sind ebenfalls ein Risiko für Radfahrer. Die Anwohner sind durch die Staus, durchs Anfahren, Bremsen und durch den stehenden Verkehr, den Autoabgasen enorm ausgesetzt. Anmerkung: Es ist lobenswert, dass ein Redakteur diese rote Straße mit dem Fahrrad benutzt hat. Er hätte diese Fahrt zu Stauzeiten auf der Concordiastraße und Bebelstraße unternehmen müssen. An diesen Zeiten sieht die Verkehrssituation wesentlich anders aus. Hartwig Erpenbach
Zu: Scharfe Kritik: Radspur überzeugt nicht alle Politiker
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Wenn CDU, AfD und Linke geschwiegen haben, so will ich mich als betroffener Radfahrer äußern, der im Bereich Concordiastraße, Duisburger Straße und Bebelstraße häufig unterwegs ist. Ich war bei der Sitzung der Bezirksvertretung zwar nicht anwesend, habe mir aber den Text der Stadtverwaltung durchgelesen. Ich begrüße die positive Bewertung der durchgeführten Maßnahmen, sehe allerdings ein noch weiter gehendes Potenzial für Verbesserungen des Radverkehrs, insbesondere entlang der Concordiastraße in Richtung Buschhausen. Dass bei einem vorgegebenen Straßenraum Verbesserungen für Radfahrende zu (gefühlten) Einschränkungen für den Autoverkehr führen können, sind Folgen einer der Zukunft zugewandten Verkehrspolitik, wie sie hier in Oberhausen durchgeführt wird. Die Einschränkungen werden gemildert, wenn (wo möglich) notwendige Fahrten nicht mit dem Auto, sondern mit anderen Verkehrsmitteln (Fahrrad, öffentlicher Nahverkehr) durchgeführt werden und der Autoverkehr damit abnimmt. Das Potenzial dafür ist vorhanden (andere Städte zeigen das) und der Umstieg wird durch Maßnahmen gefördert, wie sie im beschriebenen Bereich durchgeführt wurden. Joachim Danzig
Zu: Werden die roten Radwege wieder entfernt?
Mit Entsetzen habe ich vor einigen Tagen gelesen, dass die neuen roten Fahrradspuren in der Innenstadt offenbar zurückgebaut werden sollen. Ich selbst bin 71 Jahre alt und besitze keinen Pkw. Auf den neuen roten Spuren fühle ich mich viel sicherer als auf vielen der alten Radwege auf dem Bürgersteig: Vor Schulen und in der Nähe der Schulen sehen SchülerInnen die Radwege auf Gehsteigen gern als ihre erweiterten Gehwege und Aufenthaltsorte an. PKWs ignorieren die Radwege auf Gehwegen oft, indem sie sie rücksichtslos zuparken. Nicht selten werden alte Radwege durch Bäume und deren weit ausufernde Wurzeln zu Hindernisparcours für uns Radler. Aus all diesen Gründen bin ich strikt dagegen, die neuen roten Radspuren zurückzubauen. Hinzu kommt noch die Pflicht, die Landeszuschüsse u. ä. bei Rückbau zurückzuzahlen.
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Letztendlich geht es vermutlich darum, dass Autofahrer nicht bereit sind, ihre jahrzehntealten Privilegien im Straßenverkehr und beim Nutzen öffentlicher Flächen als Parkräume aufzugeben. Dabei ist der öffentliche Nahverkehr in Oberhausen so gut, dass sehr viele Autofahrer ihn nutzen könnten, wenn sie schon selbst nicht aufs Fahrrad steigen wollen. Diejenigen, die nicht Radfahren können und – wegen einer Behinderung oder aus anderen ernstzunehmenden Gründen – auf den PKW angewiesen sind, kommen auch mit schmaleren Straßen und weniger Parkplätzen zurecht. Ich wohne im Bismarckviertel, wo es seit einiger Zeit abschließbare Fahrradboxen gibt. Im Vorfeld las und hörte man viel Kritik an der Aufstellung der Boxen. Inzwischen sind sie gut gebucht. Vielleicht sollten wir Radfahrer in Oberhausen mal gefragt werden, was wir von dem geplanten Rückbau halten. Oder interessiert sich niemand für unsere Meinung? Anna Schiestel
Ich möchte mich auch gerne mal zu diesem Thema äußern. Ich bin Fahrrad- und Autofahrerin. Diesen Bereich befahre ich fast täglich mit dem Auto. Diese Abgrenzung des Fahrradbereiches finde ich sehr gut, und ich finde, dass das eine Sicherheit für die Fahrradfahrer/-innen ist. Wenn man/frau die Regeln des Straßenverkehrs beherrscht, sollte dies eigentlich kein Problem sein. Wenn die Streifen wieder entfernt werden, ist die Sicherheit der Fahrradfahrer/-innen nicht mehr gegeben. A. Grischkat
Zu: Bauarbeiten Alstadener Straße
Warum werden die aktuellen Baustellen nicht erst fertig gestellt? An der Grenzstraße/Ecke Lothringer Straße befindet sich seit Monaten eine Baustelle, die kurz für den Rosenmontag wieder provisorisch geschlossen wurde und bis heute nicht fertig ist. Teilweise arbeitet dort tageweise niemand. Die Umleitungsstrecke über die 30-er Zone der Wachstraße ist eine Zumutung für die Anwohner und zu einer Rennstrecke geworden. Klaus Krause
Zu: Neue Terror-Sperren bohren sich in das Attentäter-Fahrzeug
Na ja, diese Sperren sind für mich angesichts des Fotos und der „brutalen“ Überschrift des Artikels sofort bedenklich - wenn man auf die Unfallgefahr schaut. Wenn dort eine Gruppe „angeheiterter“ Leute hineinstürzt, werden diese aufgespießt. Ein tödlicher Unfall droht. Fazit: Keine gute und logisch durchdachte Absicherung mit diesen Metallsperren! Andres Schellhaus
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Zu: Fehlerhafte Stellenanzeige: Trans-Person klagt
Da hat jemand, der nicht weiß, ob er Männchen oder Weibchen ist, eine lukrative Einnahmequelle für sich entdeckt. Unglaublich, was in Deutschland möglich ist! Ich hoffe, dass diese Einnahmen auf sein Bürgergeld angerechnet werden und auch als Einnahmen versteuert werden! Friedhelm Saes
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Zu: Werden die roten Radwege wieder entfernt?
Jetzt hat der Rat also die „Evaluation“ der Kreuzung beschlossen, weil es dort „eine massiv gefährliche Situation“ gibt. Es wäre interessant zu erfahren, wie Herr Real zu dieser Beurteilung kommt - als Radfahrer empfinde ich die Situation an der Kreuzung als deutlich weniger gefährlich als an vielen anderen Orten in Oberhausen. Schaut man sich die Details an, die die „Lösungsvorschläge besonders berücksichtigen“ sollen, sieht man, worum es eigentlich geht. Mit keinem Wort wird hier die Sicherheit der Radfahrer erwähnt, es geht lediglich um die Wiederherstellung der (Auto-)Fahrstreifen und die Wiederherstellung der alten Radwegeführung - also einen Hochbordradweg errichten, der (wie im Artikel erwähnt) für Radfahrer gefährlicher ist als das Fahren auf der Straße.
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Das Argument der Sicherheit scheint also nur vorgeschoben. Tatsächlich geht es um mehr Platz und weniger Stau für den Autoverkehr. Bleibt nur zu hoffen, dass die voraussichtliche Rückzahlung der Fördermittel hoch genug ist, um den Rückbau zu verhindern. Das für den Rückbau gesparte Geld könnte man dann für die weitere Förderung des Radverkehrs nutzen. Thomas Michel

Zu: Oberhausen will die Spiele in die Stadt holen
Ja prima! Ich würde mich freuen, wenn sich durch dieses sportliche Event auch etwas für Bürger verbessert, wenn also ein Mehrwert nach diesen Spielen für die Stadt bleibt. Ich lese im Artikel, es ist nicht angedacht, große bauliche Projekte umzusetzen oder große Investitionen zu tätigen. Was bleibt dann anderes übrig als Brot und Spiele? Harald Traud
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Zu: Park-Ärger in der City: Senioren kommen nicht mehr aus dem Haus
Guter Rat ist teuer. Welche Handhabe hat man gegen Ignoranz? Kann ich als Bürger von der Ordnungsbehörde eine 24-stündige allumfassende Kontrolle verlangen? Das gibt es in China. Derjenige, der sich nicht regelkonform verhält, möchte offenbar chinesische Verhältnisse. Denn das wäre am Ende das Resultat von solchem Verhalten. Ausschließen lässt sich dieses Verhalten offenbar nur noch durch konsequentes Überwachen. Sind wir bereit, unser Leben durch diese Menschen noch weiter reglementieren und kontrollieren zu lassen? Mit Freiheiten umzugehen, scheint wirklich schwieriger geworden zu sein. Traurig! Krasses Beispiel, aber kein Einzelfall für mich. Harald Traud
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Zu: Hat der Riesenbärenklau an der Ruhr schon wieder freie Bahn?

Danke für den Artikel über den Riesenbärenklau! Seit Jahren kann ich nur den Kopf schütteln angesichts des Umgangs der Stadt mit der massiven Ausbreitung dieser Pflanze. Warum kann dort nicht schon frühzeitig im Jahr die Schafherde weiden? Für Schafe ist der Riesenbärenklau ein Leckerbissen. Bei regelmäßiger Beweidung drei bis vier Mal im Jahr können die gefährlichen Bestände gut eingedämmt werden. Das passiert beispielsweise in Essen an der Ruhr seit vielen Jahren erfolgreich. Ute Sommer
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Zu: Zustände am Oberhausener Hauptbahnhof - Rücksichtslosigkeit
Oberhausen Hbf am Montag, 19. Mai: Ich muss mit meiner blinden Partnerin im Rollstuhl nach Dortmund. Die Anzeige der Abfahrtszeiten in der Schalterhalle ist außer Betrieb. Also gehe ich mit meiner Partnerin im Rollstuhl nach Gleis 6, da die Züge nach Dortmund gewöhnlich dort abfahren. Der Aufzug zum Gleis 6 für den Rollstuhl ist außer Betrieb. Also wuchte ich mit meinen 80 Jahren meine blinde Partnerin und den Rollstuhl über die Treppe nach oben. Auf dem Zuganzeiger auf Gleis 6 steht ganz klein und dünn: „Gleis gesperrt. Alle Züge auf Gleis 9“.

Also von Gleis 6 Rollstuhl und blinde Partnerin zurück in den Tunnel. Mit dem Rollstuhl zu Gleis 9 fahren. Der Aufzug zu Gleis 9 war wiederum außer Betrieb. Also wiederum blinde Partnerin und Rollstuhl nach oben auf den Bahnsteig wuchten. Der RE 3 nach Dortmund kam dort tatsächlich an - und sogar pünktlich! Fuhr aber dann im Tempo 40 Stundenkilometer nach Dortmund. Ich denke, einen deutlicheren Ausdruck für Rücksichtslosigkeit gibt es nicht! Alexander Dees
Zu: Neue Vorwürfe im Streit um die Bezahlkarte in Oberhausen
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Wieder sind es die SPD und die Grünen, die dagegen sind, dass die Bezahlkarte für Asylbewerber eingeführt wird. Warum werden unsere Gesetze nicht angewandt? Es ist wieder ein Freifahrtschein für diese Menschen, um nach Oberhausen zu kommen. Wir werden zum Magnet gegenüber den Städten, die die Bezahlkarte einführen. So kommen immer mehr Migranten in unserer Stadt, zum Teil sind es Wirtschaftsflüchtlinge, die schicken das Geld in ihre Heimat, um damit Schleuser zu bezahlen. Heidi und Diethelm Wudzke
Zu: Hallenbad Sterkrade: Bald darf hier wieder jeder schwimmen
Die Stadtverwaltung Oberhausen und ihre Töchter können eines mit Sicherheit: extrem teuer bauen. Die Verdreifachung der Sanierungskosten für das Hallenbad Sterkrade lässt Oberhausen zumindest in diesem Bereich in der oberen Liga mitspielen. BER und Stuttgart 21 lassen solidarisch grüßen. Weder hier noch dort ist die Kostenexplosion bei Baukostensteigerungen von auch nicht wenigen 30 Prozent in den letzten zehn Jahren unverständlich.
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Vielleicht liegt es an der Erstellung der Ausschreibung. Vielleicht liegt es aber auch an dem Wissen der Verantwortlichen im öffentlichen Bereich, dass das, was angefangen wurde, koste es, was es wolle, auf jeden Fall umgesetzt wird. Aber mit Sicherheit liegt es einerseits an den abgeschlossenen Verträgen und andererseits an der nicht vorhandenen Haftung der Verantwortlichen für Vermögensschäden. Margret Schreiber-Eitschberger
Zu: Die Lust auf E-Mobilität hält sich in Grenzen
Ich zähle zu den Spinnern, die entschieden haben, ein E-Auto zu fahren, weil ich technikaffin bin und weil ich für mich eine Kosten-Nutzen-Rechnung gemacht habe. In meinem Fall ist diese zugunsten der E-Mobilität ausgefallen, die zudem umweltschonender ist.
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Was ich von der Abschaffung des kostenlosen Parkens auf öffentlichen Parkplätzen für E-Autos in Oberhausen halte? Schade! In den Nachbarstädten gibt es dies noch. Eine Stadt kann die Entscheidung für oder gegen ein E-Auto leichter oder schwerer machen. Die Autoindustrie hat für mich auf ganzer Linie versagt. Das wird nichts mehr! Harald Traud
Zu: Die Lust auf E-Mobilität hält sich in Grenzen
Ob die Forderung nach besserer politischen Gestaltung und Schaffung von mehr Anreizen zielführend ist, wage ich zu bezweifeln. Das Grundproblem bei der E-Mobilität sind die Autos an sich. Zum einen sind sie in der jeweiligen Klasse wesentlich teurer als die Verbrenner und zum anderen ist die Reichweite eine Zumutung. Selbstverständlich ist bekannt, dass die Reichweiten-Angaben mit den Abgas-Angaben im Dieselskandal korrespondiert, also nicht besonders ernst zu nehmen ist.
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Dass aber beispielsweise ein „Toyota bz4x“ bei moderater Fahrweise, Autobahn maximal 110 km/h, innerorts nach Straßenverkehrsordnung, maximal die Hälfte der angegebenen Reichweite erreicht, erhöht zwar die Spannung, ist aber meines Erachtens unzumutbar. Nach Rückfrage im Bekannten,- Freundes- und Familienkreis war das bei allen Besitzern von E-Autos unterschiedlicher Hersteller der Grund für das schnellstmögliche Zurück zum Verbrenner. Es sind vorerst nicht die Städte und Gemeinden zur Weiterentwicklung der Möglichkeiten gefragt, sondern vorrangig die Fahrzeughersteller, damit die zu begrüßende E-Mobilität nicht an der Reichweite erstickt. Margret Schreiber-Eitschberger
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Zuschriften an die Redaktion
Anmerkung der Redaktion: Bei den hier veröffentlichten Zuschriften unserer Leserinnen und Lesern handelt es sich um persönliche Meinungsäußerungen und Ansichten dieser Leser, die nicht der Auffassung der Redaktion entsprechen müssen. Wer uns seine Ansichten zu Oberhausener Themen mitteilen möchte, ist dazu herzlich eingeladen.
Dafür muss man uns eine Mail mit einer Betreffzeile, um welches Thema und um welchen Artikel es geht, und seiner Meinung an die Redaktion-Mail-Adresse redaktion.oberhausen@funkemedien.de senden - mit vollständigem Namen und vollständiger Wohnadresse. Die Adresse wird nicht veröffentlicht. Der Inhalt der Zuschrift kann aber mit Namen sowohl online auch in der Zeitung veröffentlicht werden. Es besteht keinen Anspruch auf Veröffentlichung dieser Zuschriften, die Redaktion behält es sich vor, Leserbriefe zu kürzen.





















