Das Dreierbündnis aus SPD, CDU und Grünen, das für den Etat sieben Millionen Euro Einsparungen im ÖPNV reinholen muss, ist am Donnerstag wieder näher zusammengerückt. Nach ihrer Fundamentalkritik zuletzt im Mobilitätsausschuss forderte nun auch die SPD ein neues Konzept. In einem Antrag stellen die Sozialdemokraten dabei 13 Bedingungen. Schon die erste Bedingung hat es in sich.
So stellt die SPD-Fraktion heraus, dass Stadt- und Straßenbahn weiter das Rückgrat des Mülheimer ÖPNV bilden sollen. Gerade hier hatte das nun verworfene Konzept von Ruhrbahn und Stadtverwaltung das größte Einsparvolumen ausgemacht. So sollten die Straßenbahnlinien 104 und 901 aufgegeben werden. Die Linie 102 sollte bereits am Heuweg in Broich ihren Endhaltepunkt haben, sie 112 nicht mehr bis zum Hauptfriedhof rollen. Darüber hinaus sollten auf den drei verbleibenden Linien (102, 112 und U18) die Takte massiv ausgedünnt werden und einige Haltestellen entfallen.


