Asbest

25.000 Tonnen Asbest-Schutt: Neue Gesamtschule öffnet später

Der Rohbau ist längst fertig, doch die mit Planen abgedeckten Bauschutt-Massen sind das Problem: Das Material ist asbesthaltig und muss unter größten Sicherheitsvorkehrungen entsorgt werden.

Der Rohbau ist längst fertig, doch die mit Planen abgedeckten Bauschutt-Massen sind das Problem: Das Material ist asbesthaltig und muss unter größten Sicherheitsvorkehrungen entsorgt werden.

Foto: Hans Blossey

Schonnebeck.   25.000 Tonnen asbesthaltiger Schutt lagern auf der Baustelle der neuen Gesamtschule in Essen-Schonnebeck. Die Entsorgung verzögert den Start.

Die Bezirksvertretung VI befasst sich am Donnerstag erneut mit dem asbesthaltigen Schutt, der beim Aushub der Baustelle der neuen Gustav-Heinemann-Gesamtschule gefunden wurde. Auf dem Gelände lagern 25.000 Tonnen, die demnächst abgefahren werden müssen.

Weil das ein kompliziertes Unterfangen wird, steht jetzt schon fest, dass der früher geplante Starttermin des neuen Schulgebäudes zum Schuljahr 2020/21 nicht gehalten werden kann. Derzeit geht man davon aus, dass das neue Haus erst im November 2020 bezogen werden kann. Die öffentliche Sitzung beginnt um 16 Uhr im Stoppenberger Rathaus, Stoppenberger Platz 6.

Dringende Baumfällungen am Schulgebäude

Direkt nach der Einwohnerfragestunde lässt Bezirksbürgermeister Michael Zühlke (SPD) über dringende Baumfällungen berichten. Sie seien notwendig zur Errichtung einer Baustraße zur Asbestentsorgung, wird ein Mitarbeiter des Amts für Straßen und Verkehr erläutern.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt gegen Ende der Sitzung wird auch über die Einstufung der gefundenen giftigen Stoffe berichtet. Außerdem wird das Umweltamt eine Einschätzung des städtischen Altlastenkatasters abgeben.

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