Einkaufszentrum

Das Warten auf Baubeginn im Frintroper Zentrum hat ein Ende

In der Animation

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Foto: Wierig

Essen-Frintrop.   Jahrelang wurden die Frintroper vertröstet, doch jetzt haben tatsächlich die Bauarbeiten für das neue Einkaufszentrum mit Aldi und Rewe begonnen.

Aus ihrem Dornröschenschlaf wach geküsst wurde in diesen Tagen die Baufläche des Frintroper Einkaufszentrums. An der Frintroper Straße sind jetzt tatsächlich Bagger angerückt, um als erstes die Abwasserkanäle zu verlegen. „Wir sind fleißig dran“, berichtet Investor Marc Wierig.

Vor vier Jahren, im Februar 2013, wurden die Pläne zur Errichtung von Aldi und Rewe sowie eines Wohn- und Geschäftshauses im Zentrum Frintrops erstmals in der Bezirksvertretung vorgestellt. Seitdem gab es immer wieder Verzögerungen, sei es durch Nachbarn, die mit dem Vorhaben in dieser Form nicht einverstanden waren, oder sei es ein Mauersegler, der den Abriss eines Hauses verhinderte.

„Bis zum Winter wird es dauern“

Die Geduld der Frintroper wurde und wird auf eine harte Probe gestellt, zumal mit dem Plaßmann-Geschäft im vergangenen Jahr der letzte Lebensmittelversorger aufgab.

Nun also tatsächlich der Baubeginn des Einkaufszentrums. Schon häufig angekündigt, soll in dieser Woche endlich der Abriss der letzten verbliebenen Häuser sowie der Hochbau beginnen. Stellt sich die Frage, wann die Frintroper und Bedingrader dort einkaufen können. „Bis zum Winter wird es dauern“, sagt Marc Wierig. Aus Geschäftskreisen hört man dagegen die Hoffnung, bereits das komplette Weihnachtsgeschäft in den neuen Räumen abwickeln zu können, hieße also Fertigstellung bis November.

Diskussionsabend am 4. April

Wie auch immer: Mit der Zukunft Frintrops hat sich auch die Industrie- und Handelskammer (IHK) Ruhr befasst. Zusammen mit den in „Wir für Frintrop“ vereinten Unternehmern und dem Bürger- und Verkehrsverein hatte sie eine Befragung der Bürger und Geschäftsleute durchgeführt. Die Ergebnisse sollen jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Dazu sind alle Frintroper und Bedingrader am Dienstag, 4. April, 18.30 Uhr, in den Pfarrsaal der St. Josef-Gemeinde, Schlenterstraße 18, eingeladen, um gemeinsam über die Zukunft der beiden Ortsteile zu diskutieren. „Bürgervorschläge aus dieser Befragung wie z. b. der Wochenmarkt rund um die Pfarrkirche konnten bereits realisiert werden“, sagt Guido Zakrzewski, der stellv IHK-Geschäftsführer. „Nun möchten wir an diesem Abend weitere Vorschläge erörtern und hoffen auch auf weitere Ideen und Unterstützung durch die Bürger.“

Moderiert wird der Abend von Klaus Wermker, der bis zu seiner Pensionierung vor acht Jahren das Büro Stadtentwicklung bei der Stadt Essen geleitet und die Stadtteilprojekte Altendorf und Katernberg moderiert hatte.

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