Radfahrer haben politisch Rückenwind, bei Luft, Lärm, Flächenverbrauch, ja bei allen Aspekten rund ums Thema Umwelt können sie selbstbewusst auftrumpfen. Entgegen eines immer noch gepflegten Klischees verfügen sie längst auch über eine schlagkräftige Lobby und mit den Grünen über eine wichtige Partei, die sich der Stärkung des Radverkehrs verschrieben hat, wobei auch andere Parteien aufholen. Radfahrer gut, Autofahrer böse - so lautet unterm Strich die aktuelle politische Erzählung.
Dazu will nicht recht passen, dass zunehmend öfter Fußgänger über aggressive Radfahrer klagen, die ihr Recht ähnlich rigoros einfordern wie leider auch viele Autofahrer - ohne Sensibilität für die Verpflichtung, dass der stärkere Verkehrsteilnehmer immer mit den Begrenztheiten und auch den Fehlern des schwächeren rechnen sollte.


