Bei der Sirenen-Aktion von Greenpeace an den Gebäuden von RWE an der Huyssenallee/Kruppstraße hat die Polizei lange keine technische Handhabe gefunden, um die Schaltzentrale der Umweltorganisation unter Kontrolle zu bekommen. Die Greenpeace-Leute hatten sich in einem selbst umgebauten, mehrfach gesicherten und verschweißten Container verschanzt und von dort aus immer wieder Sirenenalarm ausgelöst, der an den Luftalarm zu Kriegszeiten erinnerte. Damit wollte Greenpeace gegen die Braunkohle-Verstromung protestieren, an der RWE vorläufig festhalten will. Wegen der enormen Lautstärke fühlten sich die RWE-Mitarbeiter während des gesamten Arbeitstages extrem belästigt. Erst gegen 16 Uhr konnte die Polizei mit Hilfe der Feuerwehr die Lärmbelästigung beenden. Den Teilnehmern wurden Platzverweise erteilt.

Erst spät wurden an die Polizisten Ohrstöpsel verteilt - vorher mussten sie den Lärm aushalten