Essen. Mit lauten, nervtötenden Sirenen und provokanten Bannern haben Greenpeace-Aktivisten am zweiten Tag ihre Protestaktionen in und vor RWE-Gebäuden für den Stopp der Braunkohle-Bagger im Rheinland verschärft. Zum Ärger vieler Mitarbeiter der RWE-Kraftwerkstochter Power.

„Unsere Mitarbeiter haben sich bereits gestern von den Aktivisten im Gebäude bedrängt gefühlt. Heute wurden sie einem enormen Lärm ausgesetzt. Mein Verständnis für die Aktion ist aufgebraucht“, sagte Betriebsratschefin Silke Boxberg unserer Zeitung. Sie ist hörbar angefasst, der Tag hat Nerven gekostet. Zum Lärm sei auch noch der Gestank eines Diesel-Aggregats gekommen, mit dem Greenpeace nach eigenen Angaben die Beschallungsanlage mit Strom versorgt hat.