„Sachlich und kooperativ“ – so beschrieb Essens Staatsanwaltschaft die Reaktion der örtlichen AfD darauf, dass Ermittler am Dienstag drei Stunden lang die Parteizentrale in Düsseldorf filzten. Der Bundesverband schlug hernach allerdings ganz andere Töne an: Er spricht von einem „rechtswidrigen, weil unverhältnismäßigen Eingriff in den politischen Wettbewerb“ und will nun „vollumfänglich juristisch dagegen vorgehen“.

Was das genau bedeuten soll, nun, da die Ermittler die gewünschten Unterlagen bereits in der Hand haben, darüber schweigt sich der AfD-Bundesverband allerdings aus: Man werde die Öffentlichkeit informieren, sobald konkrete Schritte erfolgten, sagte Bundessprecher Bastian Behrens am Mittwoch auf Anfrage.