Seit Thyssenkrupp-Chef Guido Kerkhoff das Grobblechwerk in Hüttenheim öffentlich auf den Prüfstand stellte, brennt innerhalb der Belegschaft der Baum: Die 1200 Mitarbeiter fürchten um ihre Arbeitsplätze. Nachdem der Betriebsrat um seinen Vorsitzenden Mehmet Göktas zu Beginn der Woche bereits den Vorstand kritisiert hatte, lud er nun Vertreterinnen der SPD in das Werk ein.
An die Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske, Landtagsabgeordnete Sarah Philipp und Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas gewandt, nennt Göktas am Donnerstag seine Forderungen. „Wir freuen uns über die Unterstützung aus der Politik und erwarten, dass man auch im Wirtschafts- und Arbeitsministerium Position bezieht. Unsere Arbeitsplätze müssen geschützt und bewahrt werden“, sagt er.


