„Nur ein letztes Mittel“ sollen betriebsbedingte Kündigungen im Stahlbereich sein, sagte Thyssenkrupp-Chef Guido Kerkhoff vor gut zehn Tagen. Bei den Mitarbeitern im Grobblech-Werk in Duisburg-Hüttenheim herrscht seither dennoch helle Aufregung. Sie sind arg frustriert – und werfen dem Vorstand ihrerseits Fehlplanungen vor.
„Die Situation am Standort Hüttenheim ist eine Folge jahrelangen Missmanagements, mangelnder Wartung der Technik und einer fehlenden Strategie seitens des Vorstands. Wir sehen nicht ein, die Zeche dafür zu zahlen“, bringt der Betriebsratsvorsitzende Mehmet Göktas die Sicht der Arbeitnehmer auf den Punkt.


