Nach dem tödlichen Arbeitsunfall bei den Bauarbeiten zur Erneuerungen des Karl-Lehr-Brückenzuges am Freitagmorgen laufen die Ermittlungen. Ein 54-Jähriger war am Freitagmorgen in Ruhrort ums Leben gekommen (wir berichteten).

Die Kripo übernahm die Ermittlungen zu dem Unglück, befragte Arbeitskollegen des Toten, der im Rahmen des Mega-Projektes für ein Subunternehmen im Bereich des Straßenbaus arbeitete. Der Leichnam des Duisburgers soll am Donnerstag obduziert werden. Dann hoffen die Ermittler auf weitere Erkenntnisse.

Was öffentlich schon bekannt ist: Gegen 7.30 Uhr am Freitag kam es an der Straße Zum Containerterminal zu dem folgenschweren Unfall. Nach bisherigen Informationen der Polizei löste sich aus noch ungeklärter Ursache eine tonnenschwere Mauer von der Verankerung eines Krans, fiel auf den 54-Jährigen und erdrückte ihn.

Duisburger starb nach Arbeitsunfall in Klinik

Reanimationsversuche vor Ort blieben ohne Erfolg. Ein Rettungshubschrauber flog den Mann in eine Klinik. Dort starb er kurze Zeit später.

Mit dem Rettungshubschrauber wurde der Mann in eine Klinik geflogen.
Mit dem Rettungshubschrauber wurde der Mann in eine Klinik geflogen.© FUNKE Foto Services | Lars Fröhlich

Neben den Ermittlungen der Kriminalpolizei wurde wurde außerdem die Berufsgenossenschaft für Bauwirtschaft über den Unfall in Kenntnis gesetzt.

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Der Neubau des Karl-Lehr-Brückenzugs ist Duisburgs größtes Straßenbauprojekt. Bis 2025 werden dabei drei Brücken, die Kaßlerfeld und Ruhrort verbinden, komplett erneuert.