Bei der von der Stadtverwaltung initiierten Sachspenden-Sammlung auf der Feuerwache in Homberg sind vorige Woche 33 Tonnen Hilfsgüter für die Erdbebenopfer in der Türkei und in Syrien zusammengekommen.

Das hat das Amt für Kommunikation mitgeteilt. Demnach sollen 237 Paletten auf dem Luftweg ins Katastrophengebiet gebracht werden. Die ersten rund zehn Tonnen Hilfsgüter werden demnach am Montag im Katastrophengebiet eintreffen und an die Vereinten Nationen übergeben, die die Verteilung übernehmen. Gesammelt wurden vor allem dringend benötigte Wolldecken, Schlafsäcke, Iso-Matten, Zelte, Babywindeln und Hygieneartikel.

„Ich bin überwältigt von der Spendenbereitschaft der Duisburgerinnen und Duisburger. Mein ganz herzlicher Dank geht in gleichem Maße auch an die vielen haupt- und ehrenamtlichen Helfer, die mit ihrem außergewöhnlichen Einsatz diese Spendenaktion erst möglich gemacht haben“, so Oberbürgermeister Sören Link.

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Duisburger Spendensammlung: Feuerwehrleute verpackten und transportierten

Die Feuerwehr sorgte mit haupt- und ehrenamtlichen Kräften für die nötige Logistik bei der Sortierung, Verpackung und Palettierung, außerdem für den Transport zum Flughafen Düsseldorf.

Im Einsatz waren nach Angaben der Stadt Ehrenamtler der Löschzüge Homberg, Baerl und Rumeln-Kaldenhausen sowie die Sondereinheit Logistik des Löschzuges Walsum mit Unterstützung des Löschzuges Meiderich. Aus dem hauptamtlichen Bereich unterstützten Kräfte aus dem Sachgebiet Technische Dienste und Logistik, der Wachabteilungen der Feuerwache Homberg, Auszubildende des Grundausbildungslehrganges der Feuerwehrschule und Azubis der Akademie für Notfallmedizin und Rettungswesen.

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Über vier Tage waren für die Spendenaktion täglich durchschnittlich 40 Einsatzkräfte der Wehr im Einsatz (rund 2800 Einsatzstunden). „Hier zeigt sich einmal mehr, wie sehr wir im Bereich Gefahrenabwehr und Katastrophenschutz auf ehrenamtliches Engagement angewiesen sind“, sagt Stadtdirektor und Feuerwehrdezernent Martin Murrack. Und lobt: „Ohne den unermüdlichen Eifer der Kameradinnen und Kameraden aus der Freiwilligen Feuerwehr, aber auch die Bereitschaft der hauptamtlichen Kräfte, immer wieder ans Limit zu gehen und Überstunden zu leisten, wäre das alles nicht denkbar. Dafür auch von mir ein ganz großes Dankeschön!“

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Die Stadt ruft weiterhin zu Geldspenden auf, um den Menschen vor Ort so schnell wie möglich zu helfen. Dazu hatten Verwaltung und Duisburger Wohlfahrtsverbände das Spendenkonto „Duisburg hilft“ eingerichtet: Stichwort: Hilfe Erdbeben, IBAN DE 72 35050000 0200920098