„Jetzt haben wir wieder einen Ansatz, wo wir im Training die nächsten Schwerpunkte setzen müssen“, sagte Rolf Albus, Trainer der Oberliga-Handballerinnen vom ETSV Witten. Das Testspiel beim TV Arnsberg nämlich war trotz des 33:30-Erfolges noch nicht ganz das, was er sich davon versprochen hatte.
„Insgesamt war das schon ein guter Test, aber wir hatten eben auch 29 Fehlwürfe“, schaut Albus auf seine Statistik und weiß, dass es da noch einiges zu verbessern gilt. Der Zeitpunkt ist allerdings auch noch recht früh. „Positiv war, dass alle zehn eingesetzten Spielerinnen auch Tore gemacht haben.“ Der ETSV Witten präsentierte sich gegen Verbandsligisten aus dem Sauerland auch konditionell schon in ansprechender Verfassung. Doch die 30 Gegentore dürften noch längst nicht das Maß sein für die kommenden Aufgaben.
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Inzwischen steht auch der Plan für die neue Oberliga-Saison. Am 6. September beginnen die „Eisenbahnerinnen“ mit einem Auswärtsspiel beim Regionalliga-Absteiger HTV Hemer. Abermals eine Partie in der Fremde zu Beginn - „und auch am letzten Spieltag müssen wir wieder auswärts antreten. Das hätte ich mir schon anders gewünscht“, stellt Albus klar. Zum Saisonabschluss nämlich geht‘s für den ETSV nach Dortmund, zur DJK TuS Oespel-Kley (2. Mai 2026).
Immerhin: Auf die Begegnung in Hemer, wo bekanntlich - anders als in der Wittener Kreissporthalle - kräftig geharzt wird, folgen für die ETSV-Frauen zwei Heimspiele, gegen den Soester TV (14. September) und gegen die DJK SG Bösperde (21. September). Ansonsten wird man auch wieder viele bekannte Gesichter treffen in der Oberliga, neu in der Staffel hingegen ist der frühere Bundesligist SC Greven 09. „Das ist natürlich eine richtig weite Tour“, so Albus, dessen Team die Mannschaft aus dem Münsterland aber in der Hinrunde (5. Oktober) in eigener Halle empfängt.
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Am ersten und auch am letzten Spieltag müssen wir wieder auswärts antreten. Das hätte ich mir schon anders gewünscht.
Rolf Albus,, Trainer des ETSV Witten
„Der Spielplan weist auch wieder eine ganze Menge Lücken auf“, merkt der Trainer kritisch an - doch an dieses Phänomen mit mehrwöchigen Pausen mitten in der Serie hat man sich inzwischen gewöhnt. Albus macht deutlich, dass man sich aufgrund der bevorstehenden Reduzierung der Regionalliga (von 14 auf nur noch zwölf Teams) auf einen vermehrten Abstieg 2026 einstellen muss. „Dadurch werden dann die unteren Spielklassen weiter gestärkt.“
In den weiteren Testspielen wird Rolf Albus seine Mannschaft weiter experimentieren, vor allem neue Abwehrkonstellationen trainieren lassen. Vor allem die Besetzung des wichtigen Innenblocks steht da im Fokus. Personell, so der Coach, könnte sich sogar noch etwas tun, denn mit einer weiteren Spielerin für den Rückraum stehe man in losem Kontakt.
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Stadtmeisterschaft nach Modus „Jeder gegen jeden“ - ohne Finalspiele
Indes ist mittlerweile auch der Plan für die Stadtmeisterschaften öffentlich gemacht worden - Gastgeber in der Husemannhalle ist die HSG Annen-Rüdinghausen. Das Turnier der Handballfrauen startet am 23. August um 11.25 Uhr, neben dem ETSV Witten und dessen zweiter Mannschaft bewerben sich der TuS Bommern und das Ausrichter-Team nach dem Modus „Jeder gegen jeden“ (sechs Spiele insgesamt) um den Turniersieg. Finalspiele im Anschluss wird es diesmal nicht geben.



