19 Spiele, 19 Siege - wer soll diese Mannschaft in der Basketball-Landesliga eigentlich stoppen? Die SG Witten Baskets führt das Klassement ohne Punktverlust an, und das soll nach dem Willen der Ruhrstädter auch in den verbleibenden drei Begegnungen so bleiben. Am Freitag (20 Uhr, Brügmann-Sporthalle) wollen die SG-Korbjäger den letzten Schritt auf dem Weg zum anvisierten Aufstieg in die Oberliga machen, im Gipfeltreffen beim SVD 49 Dortmund II.

Zuletzt wackelte kurz die bislang makellose Bilanz der Wittener. Das Heimspiel gegen den TuS Hamm II stand auf Messers Schneide, weil die Gäste ihr abstiegsbedrohtes Team mit Akteuren aus der Regionalliga-Mannschaft verstärkt hatten. „Dazu fehlten bei uns auch wichtige Spieler wie Alexander Tecklenborg oder Ben Rehkopp - ich bin froh, dass es dennoch gereicht hat“, so Trainer Luis Runge zum 61:60-Erfolg. Dadurch könnten sich die Witten Baskets am Freitag beim Verfolger sogar eine Niederlage mit 15 Punkten Differenz erlauben und wären trotzdem Meister. Das Hinspiel gegen Dortmund-Derne hatte man mit 86:70 gewonnen.

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Das sind alles tolle Charaktere - das macht dieses Team aus. Es sind einfach noch bessere Menschen als Spieler.

Luis Runge,, Trainer der SG Witten Baskets, die am Freitag den Aufstieg perfekt machen will

Für die Wittener Überflieger ist eines ganz klar: „Wir wollen ungeschlagen aufsteigen in die Oberliga - das hat es in Witten so noch nie gegeben“, so Trainer Runge. Der bei der Jahreshauptversammlung am Donnerstag im Übrigen verkündete, die Mannschaft auch in der kommenden Saison zu betreuen. „Das sind alles tolle Charaktere - das macht dieses Team aus. Es sind einfach noch bessere Menschen als Spieler“, so das riesige Trainer-Lob.

Vor der Saison schon war die SG Witten Baskets ohnehin der auserkorene Titelfavorit. „Durch unsere Verpflichtungen, die andere Vereine ja auch mitbekommen haben, war schnell klar, wohin der Weg führen würde. Den Stempel als potenzieller Aufsteiger hatten wir früh weg“, flachst Luis Runge, der sein Team noch während der Saison mit Ex-Regionalligaspieler Felix Ludwig weiter verstärken konnte.

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Großes Kompliment des Wittener Trainers für seine nimmermüden Routiniers

Aber es sind auch die ganz erfahrenen Akteure, die im SG-Kader wichtige Rollen einnehmen. „Da ist zum Beispiel Dennis Rath. Es ist unglaublich, welchen Einfluss er auf unser Spiel hat. Oder Sebastian Lobert - der ist gerade 40 geworden, hat aber zuletzt sogar einen 17-Jährigen ausgetanzt“, schwärmt der Trainer. Ansonsten ist das Team im Schnitt im allerbesten Alter, Leistungsträger wie die Center Alexander Tecklenborg und Malte Braun, um die die SG vom Rest der Liga beneidet wird (Runge: „Sie sind das Nonplusultra in dieser Klasse!“), sind gerade mal Mitte 20.

„Alle unsere Säulen haben schon zugesagt für die neue Saison“, freut sich Runge, der wohl maximal nach zwei, drei externen Neuverpflichtungen Ausschau halten wird. „Wir sind auch in der Oberliga in der Lage, unter die ersten Sechs zu kommen“, ist der SG-Coach überzeugt. Im kommenden Jahr wird dann dreimal wöchentlich trainiert - und am Fernziel 2. Regionalliga kann der Club beizeiten ja immer noch konkret arbeiten.

Basketball-Landesliga: SG Witten Baskets gegen den SVD Dortmund II
Mit seiner Mannschaft das Maß der Dinge in der Landesliga: Trainer Luis Runge von der SG Witten Baskets, die am Freitag in Dortmund den Aufstieg feiern will.© FUNKE Foto Services | Biene Hagel

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