Der Wittener Bürgermeister Dirk Leistner (SPD) sieht das drohende Aus des Traditionsunternehmens HPC mit Sorge. Trotz der Insolvenz des Autozulieferers in Annen hat er noch etwas Hoffnung.

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Der Rathaus-Chef erklärte, dass drohende Aus von HPC sei „natürlich keine gute Nachricht – weder für die Beschäftigten noch für den Standort Witten“. Leistner: „Ich kann nur hoffen, dass es im Verlauf des Insolvenzverfahrens gelingt, eine tragfähige Lösung für HPC zu entwickeln, die insbesondere auch den Beschäftigten eine Perspektive bietet.“
Wittener Unternehmen HPC gehört seit 2023 einem Finanzinvestor
Das zuständige Amtsgericht Bochum bestellt für das zahlungsunfähige Unternehmen einen Insolvenzverwalter. Er hat drei Monate lang Zeit, einen neuen Eigentümer für HPC zu finden. Löhne und Gehälter sind in dieser Zeit gesichert.

Seit 2023 gehört das Unternehmen dem Finanzinvestor Mutares. Der börsennotierte Konzern gliederte HPC 2024 in die Hilo-Gruppe ein - gemeinsam mit den Unternehmen ISH, Prinz und Kico. Insolvenz hat allerdings nur HPC angemeldet. Sollte für HPC kein Interessent gefunden werden, droht der 207-köpfigen Belegschaft die Entlassung.
Das verspricht Wittens Bürgermeister
Leistner würdigt die unternehmerische Leistung von HPC. Der Betrieb habe sich in einem Zeitraum von 125 Jahren von einem Familienunternehmen zu einem „führenden Anbieter von hochpräzisen Automobilkomponenten“ entwickelt. Das Stadtoberhaupt verweist darauf, dass es Bemühungen gegeben habe, das seit längerem kriselnde Unternehmen zu retten.
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Leistner stellt grundsätzlich Unterstützung für HPC in Aussicht: „Da, wo wir als Stadt schnell und unbürokratisch unterstützen können, werden wir dem Unternehmen selbstverständlich zur Seite stehen.“




