Von November bis März müssen sie sich bereithalten. Nach den Schneefällen in den vergangenen Wochen schlug ihre Stunde am Wochenende erneut. Die Streutrupps des Betriebsamts sorgen dafür, dass die Wittener heil an ihr Ziel kommen. Das haben sie beinahe erreicht. Lediglich ein Radfahrer rutschte ihnen durch.

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Am Wochenende heulten die verschiedensten Warndienste nur so um die Wette. Besonders in der Nacht von Sonntag auf Montag (12.1.) sollte es gefährlich werden. Doch in Witten blieben die Unfälle aus.

Glatteis in Witten: In Notaufnahmen bleibt es ruhig

So hat es laut der Bochumer Polizei keinen Verkehrsunfall wegen Glatteis gegeben. Das bestätigt Sprecherin Mirella Turrek auf Anfrage. Auch die Notaufnahmen in der Stadt sind größtenteils leer geblieben. So meldet das Evangelische Krankenhaus (EvK) lediglich einen Patienten, der die Notaufnahme wegen der Witterung besucht hat. „Dabei handelt es sich um einen Fahrradfahrer, der auf dem Eis ausgerutscht ist und sich dabei eine Rippe gebrochen hat. Er wurde ambulant versorgt und konnte wieder nach Hause“, so Notfallpflegerin Christina Annas aus der Zentralen Notaufnahme am EvK Witten.

Das Marien-Hospital hingegen hat am Montagvormittag einen leichten Anstieg der Patientenzahlen wahrgenommen. „Es handelt sich zumeist um Patienten mit leichten Sturzverletzungen“, heißt es von Sebastian Schulz, Mitglied der Geschäftsleitung der St. Elisabeth Gruppe.

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Verantwortlich dafür, dass die Wittener so unbeschadet durch Schnee und Eis gekommen sind, ist das Betriebsamt. Bereits seit Ende November gilt für ihre Mitarbeiter die Rufbereitschaft. Das gilt für die Mannschaft auf den Streufahrzeugen, die Einsatzleitung und die Werkstatt. Sie sorgen für eine 24-stündige Abdeckung. Seit Weihnachten haben sie und die Kollegen, die von Hand Gehwege streuen, etwa 450 Tonnen Salz gestreut, heißt es von der Stadt Witten. Das hat sich insbesondere am Montag ausgezahlt.