Zusammenfassung

  • Die Parfümerie Pieper hat Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet, die Filiale in Witten bleibt jedoch zunächst geöffnet.
  • Die Gehälter der Mitarbeitenden sind für drei Monate durch Insolvenzgeld gesichert und der Geschäftsbetrieb läuft uneingeschränkt weiter.
  • Das Unternehmen will sich im Rahmen des Verfahrens nachhaltig sanieren und unter der Leitung der Söhne von Gerd Pieper neu aufstellen.

Die Parfümerie Pieper ist pleite. Jüngst hat das Unternehmen einen Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eingereicht. Das zuständige Amtsgericht hat dem Antrag zugestimmt. Schließen wird die Filiale in der Wittener Innenstadt aber vorerst nicht. Der Geschäftsbetrieb läuft vollständig weiter.

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„Ziel des Verfahrens ist es, das Unternehmen nachhaltig zu sanieren und für die Zukunft neu aufzustellen“, heißt es vom Unternehmen. Eine Sanierung in Eigenverwaltung gebe den Inhabern die Möglichkeit, das Unternehmen zu stabilisieren und strategisch weiterzuentwickeln, sagt Geschäftsführer Oliver Pieper.

Pieper-Pleite: Löhne der Wittener Mitarbeiter sind sicher

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können aufatmen: Ihre Löhne und Gehälter sind für drei Monate durch das Insolvenzgeld gesichert. Kundinnen und Kunden können weiterhin wie gewohnt einkaufen. Sowohl die Filiale in der Bahnhofstraße als auch der Online-Shop bleiben uneingeschränkt geöffnet.

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Die Parfümerie Pieper geht auf ein Seifengeschäft aus den 1930er Jahren zurück, das in Bochum gegründet wurde. Bis ins Jahr 2018 wurde das Unternehmen von Enkelsohn Gerd Pieper geleitet. Im vergangenen Jahr ist der Parfümerie-Leiter und Vorsitzende des Aufsichtsrates von Borussia Dortmund im Alter von 80 Jahren verstorben. Heute leiten seine Söhne Dr. Oliver Pieper und Torsten Pieper das Unternehmen mit mehr als 120 Standorten in NRW, Niedersachen, Bremen und Hamburg.