Das Jahr 2026 lässt noch auf sich warten. Das gleichnamige Mülheimer Jahrbuch ist schon da. Auf 288 Seiten zeichnen mehr als 50 ehrenamtliche Autorinnen und Autoren in ihren mehr als 60 Beiträgen ein facettenreiches Bild unserer Stadtgesellschaft in Geschichte und Gegenwart.

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Die Coverbilder des 81. Mülheim Jahrbuches verweisen auf ein sportliches Thema, die Badminton-Wettbewerbe, die im Rahmen der Fisu-University-World Games 2025 in der Westenergie-Halle ausgetragen worden sind und sich als einen Teil der Bewerbung um Olympia am Rhein und Ruhr verstanden haben.
100. Geburtstage in Mülheim: DLRG, TSV Heimaterde, Saliersiedlung und Flughafen
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In seinem Sportteil würdigt das neue Mülheimer Jahrbuch, das für 14,80 Euro im Buchhandel erhältlich ist, mit der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft und dem TSV Heimaterde gleich zwei 100 Jahre alte Vereinigungen, die nicht nur mit vollem Körpereinsatz in unserer Stadt aktiv sind. Auch die Betrachtung der vor 100 Jahren errichteten Saliersiedlung, die heute zur Mülheimer Wohnungsbaugenossenschaft gehört, und des vor 100 Jahren eröffneten Flughafen Essen-Mülheim schlagen eine lesenswerte Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart.
Ein ganzes Kapitel widmet die neueste Ausgabe der Mülheimer Stadtchronik dem Stadtteil Speldorf, der von Mitgliedern des Mülheimer Zeichenclubs kunstvoll ins Bild gesetzt worden ist. Damit wird im dritten Jahr nach Saarn und Dümpten die Mülheimer Stadtteil-Portrait-Reihe fortgesetzt.
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Viele Ehrenamtler machen das Mülheimer Jahrbuch möglich
„Das Mülheimer Jahrbuch zeigt eindrucksvoll, dass es in unserer Stadt genügend interessante Themen gibt, die es wert sind, beschrieben und ins Bild gesetzt zu werden“, sagte Oberbürgermeister Marc Buchholz bei der Präsentation im Rathaus. Er dankte dem ehrenamtlichen Redaktionsleiter Hansgeorg Schiemer, den ehrenamtlichen Autorinnen und Autoren sowie den Anzeigengebern aus der Mülheimer Wirtschaft für ihren Einsatz, der die Fortsetzung der Mülheimer Traditions-Publikation auch unter schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ermöglicht habe.
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Mit Firmenportraits, einen Beitrag zum Thema „Innere Sicherheit“ und Betrachtungen des RWW-Museums Haus Ruhrnatur, der inzwischen 50-Jährigen Mülheimer Theatertage und der Ruhrpreisträger Maria Neumann und Matthias Meyer machen deutlich, dass Mülheim nicht nur ein bemerkenswerter Wirtschaftsstandort, sondern auch eine Kulturstadt ist.
Das Mülheimer Jahrbuch schließt mit dem Klassiker, der schlaglichtartigen und reich bebilderten Jahres-Stadtchronik und der neuen Rubrik Nachrufe, in der Menschen aus Mülheim porträtiert werden, die sich mit ihrem Lebenswerk um unsere Stadtgesellschaft verdient gemacht haben und von denen wir uns leider in den letzten zwölf Monaten verabschieden mussten.








