Für manche sind es nur dreckige Brocken aus Zement, Sand, Kiesel und kleinen Steinen, für andere jedoch Andenken an bessere Zeiten eines verrufenen Duisburger Stadtteils und an seine bekanntesten Wohnhäuser: die Überreste des Weißen Riesen in Hochheide.

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Wo bis Ende Juli das Hochhaus mit der Adresse Ottostraße 54/56 stand, liegen nun knapp 50.000 Tonnen Schutt auf einem riesigen Haufen. Teile davon werden für tausende Euro auf Verkaufsportalen im Internet angeboten. Dabei kommt man viel leichter und vor allem kostenlos an Erinnerungsstücke des Riesen.
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Weißer Riese: Bruchstücke verteilten sich bei der Sprengung
Sowohl die Stadt Duisburg als auch die Abbruchfirma PORR Becker betonen, dass die Baustelle gesichert ist und nicht unbefugt betreten werden darf. „Für die Menschen ist es aber kein Problem, an kleine Bruchstücke heranzukommen, die bei der Explosion auf Wiesen oder in Büschen landeten“, sagt Stadtsprecher Malte Werning.

Das Hochhaus war während der Sprengung zwar eingezäunt, umliegende Gebäude wurden durch Gerüste und Matten geschützt. Jedoch war der Knall so stark, dass kleinere Betonteile hinter den Bauzäunen gelandet sind. Der Bereich wurde großräumig evakuiert und im Anschluss aufgeräumt. „Aber es kann dennoch sein, dass an unzugänglicheren Bereichen etwas übersehen wurde“, erklärt Werning.
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Bauleitung verteilt Bruchstücke an Interessierte
Aus dem Rathaus gibt es zudem eine gute Nachricht für alle, die weder als Zuschauer am Sprengtag vor Ort waren noch alle Büsche in der Umgebung absuchen wollen. Immer wieder würden Passanten bei der Bauleitung nach Bruchstücken als Erinnerung fragen. Und Malte Werning sagt: „Für die Leute steht dann ein Eimer bereit, aus dem man sich bedienen kann.“
Der Container der Bauleitung ist an der Baustellenzufahrt zu finden. Diese liegt neben dem Hochhaus Ottostraße 18/20 – dort, wo früher der Weiße Riese Ottostraße 24-30 stand, der 2021 gesprengt wurde.






