Politik

Wittener Fraktionschef der Piraten kandidiert für Bundestag

Der frisch gewählt Bundestagskandidat Roland Löpke (Mitte) mit den Vorsitzenden der Piratenpartei Ennepe-Ruhr, Stefan Borggraefe und Maria Bach.

Foto: Sascha Kursawe

Der frisch gewählt Bundestagskandidat Roland Löpke (Mitte) mit den Vorsitzenden der Piratenpartei Ennepe-Ruhr, Stefan Borggraefe und Maria Bach. Foto: Sascha Kursawe

Witten.   Da wäre ja Erich Honecker noch neidisch geworden. Mit 100 Prozent hat eine Mitgliederversammlung Roland Löpke als Bundestagskandidat nominiert.

Die Piraten ziehen mit dem Wittener Fraktionsvorsitzenden Roland Löpke in den Bundestagswahlkampf. Bei einer Mitgliederversammlung wurde der Baufinanzierungsberater einstimmig zum Direktkandidaten für den Wahlkreis 139 bestimmt.

„Meine Ziele sind mehr Freiheit und Gerechtigkeit – getreu meines Lebensmottos ,leben und leben lassen’“, sagte Löpke. Konkret versteht er darunter auch ein höheres Grundeinkommen, sprich so viel, „dass ein Leben in Würde und ohne Angst möglich ist“. Außerdem sehen die Piraten „Gefahren für Freiheit und Gerechtigkeit in einer Politik, für die Internet und Digitalisierung immer noch Neuland sind und die mit alten Rezepten zuallererst den Machterhalt im Blick hat“.

Absage an eine „Massenüberwachung“

Gängelnde Sozialsysteme und Massenüberwachung seien nicht die Antworten auf die Digitalisierung. Es gelte, den digitalen Wandel für eine bessere Zukunft zu nutzen. „Die Möglichkeiten, die das digitale Zeitalter mit sich bringt, dürfen sich nicht gegen die Menschen richten.“

Kreisvorsitzender Stefan Borggraefe, der zuletzt für den Landtag kandidierte, lobt seinen Fraktionskollegen. „Er kennt die Probleme der Menschen in der Region und kann Politik verständlich erklären. Deshalb ist er ein guter Kandidat.“

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