Piratenpartei gibt Tipps gegen „digitale Massenüberwachung“

Die Piratenpartei im Kreis lädt am Samstag, 13. Januar, zur „Cryptoparty“ nach Witten ein. „Crypto“ heißt so viel wie „heimlicher Anhänger“.

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Die Piratenpartei im Kreis lädt am Samstag, 13. Januar, zur „Cryptoparty“ nach Witten ein. „Crypto“ heißt so viel wie „heimlicher Anhänger“.

Im Dezember hatten laut Piraten über 40 Gäste das Angebot wahrgenommen, mit ihnen eine Dokumentation zur „digitalen Massenüberwachung“ im Roxi-Kino zu sehen. In der anschließenden Diskussion sei deutlich geworden, dass das Bedürfnis groß ist, selbst aktiv zu werden und sich zu schützen.

Deshalb wollen die Piraten in ihrem Parteibüro, Steinstraße 16, in lockerer Atmosphäre Tipps und Tricks vermitteln, wie man seinen „Datenschatten“ verkleinert, anonym surft, welche Messenger noch sicher sind und wie man E-Mails verschlüsselt.

„Jeder Mensch braucht Privatsphäre, um sich frei entfalten und ausprobieren zu können, ohne gleich mit negativen Konsequenzen rechnen zu müssen“, sagt Vorsitzender Stefan Borggraefe. In einem Staat sei es eine Machtfrage, wer welches Wissen über wen hat. Borggraefe: „Verschlüsselung ist eine gute Waffe zur Verteidigung der eigenen Privatsphäre und der Demokratie im digitalen überwachten Zeitalter“.

Eigene Notebooks und Smartphones zur direkten Anwendung sollten mitgebracht werden. Um Anmeldung wird unter presse@piraten-en.de gebeten.

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