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Heimatmuseum: Kein neues Haus

Lange war das Heimatmuseum an der Ruhrstraße, Ecke Husemannstraße beheimatet.

Lange war das Heimatmuseum an der Ruhrstraße, Ecke Husemannstraße beheimatet.

Foto: WAZ

Witten.   Ausstellungsstücke sind im Außenlager des Museums untergebracht, einige von ihnen sind in aktueller Schau im Märkischen zu sehen

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„Was ist eigentlich aus den Exponaten des ehemaligen Heimatmuseums geworden?“, wollte ein besorgter Leser bei unserer wöchentlichen Telefonsprechstunde wissen. Als Kind sei er häufig dort gewesen. Auch für die jungen Menschen von heute wäre es wichtig, sich mit der Geschichte ihrer Heimatstadt zu beschäftigen, findet er. Doch bereits seit 2005/06 wird die Villa Berger an der Ruhrstraße 69 nicht mehr als Museum mit stadtgeschichtlichen Exponaten genutzt.

Exponate sicher gelagert

Die Exponate seien ehrenamtlich von Mitgliedern des Vereins für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark (VOHM) gesichtet und in einem Verzeichnis erfasst worden, sagt Dirk Steimann, Vorstand des Kulturforums. „Sie sind in einem zentralen Außenlager des Märkischen Museums zusammengeführt worden und werden dort sicher und sorgfältig gelagert.“

Gezeigt würden einzelne Stücke immer wieder bei Sonderausstellungen im Grafischen Kabinett des Märkischen Museums. Mit der Ausstellung „Wittener Stadtansichten“ begründeten die Mitglieder des VOHM dort in diesem Monat eine neue Reihe von stadt- und regionalgeschichtlichen Schauen. In regelmäßigen Abständen sollen dort verschiedene Aspekte der Geschichte aufbereitet werden. „Darunter sind auch Stücke des ehemaligen Heimatmuseums zu sehen“, so Dirk Steimann. Alle alten Exponate erneut auf einen Blick zu zeigen, sei derzeit aber nicht geplant.

Stadtarchiv ist aus Villa ausgezogen

In der Villa Berger an der Ruhrstraße 69, dem Gebäude des ehemaligen Heimatmuseums, befinden sich aktuell verschiedene Büroräume des Kulturforums. Nachdem das Stadtarchiv im letzten Jahr komplett in den Saalbau umgezogen ist, sind dort etwa das Kulturbüro, Teile des Vorstandsbüros und auch die zentrale Büchereiverwaltung untergekommen.

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