Feuerwehr

Die kleinen Hölzer sind nun die größte Löscheinheit Wittens

Gemeinsam sind wir stark: Der neue Leiter der Löscheinheit „Hölzer“, Brandoberinspektor Christian Lauterbach (Mitte), freut sich mit seinen Stellvertretern, den Brandobermeistern Bastian Kruse (li.) und  Martin Kramer, sowie allen anderen Mitgliedern bei der Gründungsversammlung im Gerätehaus an der Kämpenstraße über den gelungenen Zusammenschluss.

Gemeinsam sind wir stark: Der neue Leiter der Löscheinheit „Hölzer“, Brandoberinspektor Christian Lauterbach (Mitte), freut sich mit seinen Stellvertretern, den Brandobermeistern Bastian Kruse (li.) und Martin Kramer, sowie allen anderen Mitgliedern bei der Gründungsversammlung im Gerätehaus an der Kämpenstraße über den gelungenen Zusammenschluss.

Foto: Jürgen Theobald

witten.   Aus drei kleinen mach’ eine große: Die Löscheinheit „Hölzer“ hat am Wochenende ihren Zusammenschluss unter Dach und Fach gebracht.

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Der Samstagabend war für die Wittener Feuerwehr ein „historisches Datum“. Durch die Zusammenlegung von Vormholz, Durchholz und Bommerholz entstand aus den drei kleinsten Löscheinheiten die größte Freiwillige Feuerwehr Wittens.

Räumlich gehören die ehemaligen drei Einheiten schon länger zusammen – seit 2016, als sie an der Kämpenstraße gemeinsam ein neues Gerätehaus bezogen. Jetzt folgte der eigentliche Zusammenschluss. Künftig wird unter einer Führung gemeinsam geübt. Die Alarmierung erfolgt ebenfalls gemeinsam.

Feuerwehrchef spricht von einem „historischen Datum“

Hans-Joachim Donner, Leiter der Wittener Feuerwehr, sprach selbst von einem „historischen Datum“, haben die ehemaligen Löscheinheiten doch jeweils eine über 100-jährige Tradition. Während überall in Deutschland Löscheinheiten – auch aufgrund des demografischen Wandels – aufgelöst werden müssten oder mit „Druck von oben“ zusammengelegt würden, seien die drei Wittener Feuerwehren auf eigene Initiative vereint worden, sagte Donner erfreut.

Der Weg bis zum heutigen Tag war lang. Schon 1996 gab es erste Bestrebungen, ein gemeinsames Gerätehaus zu bauen. Eine Fusion war damals noch kein Thema. Heute ist die neue Löscheinheit mit mehr als 60 Aktiven die stärkste in Witten. „Sie hat eine hohe Schlagkraft zu bieten“, sagte der Feuerwehrchef.

Donner entband die Führungen der ehemaligen Löscheinheiten dankend von ihren Aufgaben. Dabei hob er die jahrelange gute Zusammenarbeit und das „Bohren dicker Bretter“ beim Neubau des Gerätehauses an der Kämpenstraße hervor.

Neuer Löscheinheitsführer in den Hölzern wird für die nächsten sechs Jahre Christian Lauterbach. Seine Stellvertreter sind Martin Kramer und Bastian Kruse. Lauterbach freute sich in seiner Antrittsrede darüber, gemeinsam mit den Mitgliedern der Einheit „Geschichte geschrieben“ und einen Weg gefunden zu haben, der die Männer und Frauen der verschiedenen Löscheinheiten zusammengebracht hat. Er versicherte, alle Mitglieder könnten sich auf ihre neue Führung verlassen.

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