Baumschutz

Bisher 400 Unterschriften für Einwohnerantrag zum Baumschutz

Machen bei der Baumschutzinitiative mit (von links): Oliver Kalusch (Linke), Klaus Riepe (Bürgerforum), Stefan Borggraefe (Piraten) und Ralf Schulz (Grüne).

Machen bei der Baumschutzinitiative mit (von links): Oliver Kalusch (Linke), Klaus Riepe (Bürgerforum), Stefan Borggraefe (Piraten) und Ralf Schulz (Grüne).

Foto: Thomas Nitsche

Witten.   Die Bürgerinitiative will die Lockerung der Bauschutzsatzung rückgängig machen. Bisher hat sie 400 Unterschriften gesammelt. Sie braucht 4000.

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Etwa 400 Wittener Bürger haben bis jetzt den Einwohnerantrag der Baumschutzinitiative Witten unterschrieben. 4000 Unterschriften sind für einen erfolgreichen Antrag nötig. Dann müsste sich der Rat erneut mit der Baumschutzsatzung befassen.

Gegen massiven Protest fast aller anderer Fraktionen hatte die Große Koalition (SPD/CDU) Ende März eine Lockerung des Baumschutzes in privaten Gärten durchgesetzt. Über das Fällen aller Nadelbaumarten sowie von Birken oder Pappeln entscheiden Eigentümer nun allein. Seit sieben Wochen sammelt das „Baumschutz-Bündnis“ Unterschriften für seinen Einwohnerantrag „Baum ab? Nein danke!“.

Der Initiative gehören Grüne, Bürgerforum, Linke, Piraten, Solidarität für Witten und Nawit an. Beim nächsten Treffen wolle man besprechen, wie man „noch mehr Leute ins Boot holen kann, die mitsammeln“, sagte Pirat Stefan Borggraefe. Informationen und Unterschriftenlisten gibt es auf baumschutz-witten.de. Abgeben kann man die Listen u.a. bei „Naturtuche“, Steinstraße 7.

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