Witten hat einen neuen Klimaanpassungsmanager. Bereits am 1. Oktober hat Christian Bruski den Posten in der Koordinierungsstelle Stadterneuerung und Klimaschutz (KSK) übernommen. Die Besetzung ist Teil des Klimafolgeanpassungskonzept der Stadt.
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„In Zeiten knapper Finanzen ist diese zusätzliche Stelle nur mit Hilfe von Fördermitteln möglich geworden“, sagt KSK-Leiterin Petra Klein. Im Juni hatte die KSK den Förderbescheid für die auf drei Jahre befristete Stelle vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit bekommen. „Ich freue mich, dass die Bemühungen der KSK, sich frühzeitig um eine zusätzliche Personalstelle zu kümmern, belohnt wurden“, so Klein. Der Bund finanziert 89,6 Prozent des Postens. Nur dadurch könne man das Klimafolgeanpassungskonzept abarbeiten.
Stadt Witten will „coolen Stadtplan“ erstellen
Christian Bruski soll in Zukunft unter anderen beim Hitzeaktionsplan mitarbeiten. Zudem soll er Krankenhäusern oder Alten- und Pflegeheimen dabei helfen, sich an den Klimawandel anzupassen. Des Weiteren will die Stadt einen „coolen Stadtplan“ erstellen, der anzeigt, wo Bürgerinnen und Bürger sich bei Hitzeperioden abkühlen können.
Bruski hat Geoökologie an der Universität Karlsruhe studiert und sich dort auf das Themenfeld Wasser spezialisiert. Er sieht seine Aufgabe darin, Witten robust gegenüber den Folgen des Klimawandels zu machen. Das sei kein leichtes Unterfangen, „aber die Anstrengungen lohnen sich“. „Denn am Ende dienen die Maßnahmen der Klimaanpassung nicht nur dazu, die Folgen des Klimawandels abzumildern, sie erhöhen auch die Lebens- und Aufenthaltsqualität in unseren Städten.“


