Schon vor drei Jahren hat die Johanniskirchengemeinde die Stadt um Hilfe gebeten. Gewaltbereite Jugendliche, die sich an der Kirche trafen, nächtlicher Lärm und ein täglich verdreckter Kirchplatz zwangen Pfarrerin Julia Holtz, heute Superintendentin, zu handeln. Jetzt hat der Vorsitzende des Presbyteriums der Gemeinde, Sigurd Hebenstreit, einen Brief an Bürgermeisterin Sonja Leidemann geschrieben und erneut um ein Gespräch gebeten. Dieses soll Mitte Oktober stattfinden.

Hebenstreit betont auch im jüngsten Gemeindebrief, dass der Kirchplatz in der Innenstadt einer der schönsten Plätze Wittens sein könnte. Doch aufgrund von Verschmutzungen, Alkoholgelagen, Ruhestörungen, Gewalttätigkeiten und Müll „ist er das nicht“. Maßnahmen, die nach einem Gespräch im Oktober 2016 mit der Stadt und der Polizei getroffen worden seien, hätten leider nicht zum erhofften Erfolg geführt, so Hebenstreit.