Im Wittener Rathaus hatten sich fünf Notfall-Batterien aufgebläht und beißenden Geruch verströmt: Dieser Gaseinsatz der Feuerwehr am späten Montagabend (9.9.) ist noch einmal glimpflich verlaufen. Dank der frühen Reaktion der Hausmeisterin, hat der Vorfall keine Auswirkungen auf die Arbeit der Stadtverwaltung. Dennoch wunderten sich Mitarbeiter und Rathaus-Besucher am Dienstag über den unangenehmen Duft.

Hausmeisterin Ana Hünneke hatte den Geruch am Montagabend gegen 20 Uhr bei einem Rundgang bemerkt und sofort die Feuerwehr alarmiert. Ein zwölfköpfiger Löschzug und ein Rettungswagen rückten an. Der Geruch ging von defekten Notstrom-Batterien im EDV-Raum des Rathauses aus, die den Server der Stadt im Falle eines Stromausfalles eine Stunde lang mit Energie versorgen können. 40 Stück davon stehen hintereinandergeschaltet (insgesamt 480 Volt) in einem Schrank etwa von der Größe eines Kühlschranks. Fünf Batterien waren aufgebläht und drohten zu platzen.