Gesperrte Parks, geschlossene Schulen und mancherorts sogar Verletzte: Die Raupen des Eichenprozessionsspinners sind in den letzten Jahren vielerorts zu einer Plage geworden. Für gewöhnlich werden die Nester der gefährlichen Raupe abgesaugt. Baumpfleger Nik Kaefke hat jetzt noch eine andere Waffe im Kampf gegen die Insekten und ihre Allergien auslösenden Haare: einen Schaum aus Mais- und Kartoffelstärke, Palmkernöl und Kokosnusssaft.
„Der Schaum wird mit heißem Wasser vermengt, das auf fast 96 Grad erhitzt wird“, erklärt Kaefke. Dann wird das Gemisch mit einem Rohr auf die befallenen Stellen aufgetragen. Der Schaumteppich kann die hohe Temperatur eine Weile halten. Er zersetzt so die Eiweißstrukturen der Raupen. Sie fallen tot vom Baum.


