Waldbrände hat es zum Glück in diesem Jahr noch nicht gegeben. Trotzdem bezeichnet Stadtförster Klaus Peter die Lage der Bäume als „dramatisch“. Das liegt daran, dass sie vertrocknen, weil der Regen fehlt.

„Im Grund sind das noch die Ausläufer des vorigen, viel zu trockenen Jahres“, so der Experte. Im Frühjahr, das diese Situation hätte ausgleichen können, viel dann bereits wieder zu wenig Regen. „Wir brauchen ungefähr zwei Wochen Dauerregen, um diese Defizite auszugleichen“, schätzt der Stadtförster. Doch danach sieht es im Augenblick so gar nicht aus. Im Gegenteil: In den nächsten Tagen soll es ja sogar noch wärmer werden. Im Augenblick reiche die Feuchtigkeit gerade einmal fünf Zentimeter tief in den Boden, hat Klaus Peter festgestellt.