Die finanzielle Schieflage des Katholischen Klinikums Oberhausen (KKO), nach der Stadtverwaltung der größte Arbeitgeber in der Stadt, trifft die Belegschaft, die Politik, aber auch die Bürger wie ein Schock. Arbeitsplätze und Standorte stehen auf der Kippe.
Viele Anwohner hängen an ihrem lieb gewonnenen Traditionskrankenhaus in der Nähe. Die Kirchengemeinden vor Ort, zusammen mit dem Bistum Essen Träger des KKO, sind stolz auf ihr jeweiliges Hospital. Doch Tradition alleine sichert nicht die Existenz bei einem extrem schnellen Wandel der Gesellschaft. Dem KKO und damit Oberhausen stehen tiefgreifende Einschnitte bevor, damit am Ende ein gesunder Kranken- und Pflegeversorger überleben kann.


