Der größte Gesundheitsversorger in Oberhausen, das Katholische Klinikum KKO, mit drei Krankenhäusern, Altenheimen und Pflegediensten muss sich überraschend einer harten Rosskur unterziehen: In einem selbst beantragten Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung will die Geschäftsführung eine strukturelle Finanzkrise bewältigen, die Arbeitsplätze und Krankenhaus-Standorte in Oberhausen kosten wird.
Das KKO hat die Reißleine ziehen müssen, weil der Klinikbetreiber und Pflegedienstleister seit drei Jahren betrieblich mit Verlust arbeitet – Monat für Monat verbrennt das KKO, das sich im Besitz des Bistums und dreier Gemeinden befindet, Geld. Dabei tragen sich Altenheime, Pflegedienstleister und Hospize ordentlich, das Finanzproblem steckt in den drei Krankenhäusern.


