Welcher Partei sind Sie am nächsten?

Die Landtagswahl nähert sich. Dazu bietet die Bundeszentrale für politische Bildung ein digitales Hilfsmittel für die Wahlentscheidung an: den Wahl-O-Maten. Hier können Wähler prüfen, mit welcher Partei sie übereinstimmen. Er geht allerdings erst am 24. April an den Start. Jetzt gibt es aber schon den Digital-O-Maten. Das Prinzip ist das gleiche: Man bekommt acht Positionen präsentiert, ohne dass eine Partei dazu genannt wird. Alle Fragen beziehen sich auf die Netzpolitik. Der Teilnehmer hat drei Optionen: ablehnen, zustimmen oder er verhält sich neutral. Zum Schluss bekommt er das Ergebnis präsentiert und sieht, mit welchen Parteien er am stärksten übereinstimmt.

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Die Landtagswahl nähert sich. Dazu bietet die Bundeszentrale für politische Bildung ein digitales Hilfsmittel für die Wahlentscheidung an: den Wahl-O-Maten. Hier können Wähler prüfen, mit welcher Partei sie übereinstimmen. Er geht allerdings erst am 24. April an den Start. Jetzt gibt es aber schon den Digital-O-Maten. Das Prinzip ist das gleiche: Man bekommt acht Positionen präsentiert, ohne dass eine Partei dazu genannt wird. Alle Fragen beziehen sich auf die Netzpolitik. Der Teilnehmer hat drei Optionen: ablehnen, zustimmen oder er verhält sich neutral. Zum Schluss bekommt er das Ergebnis präsentiert und sieht, mit welchen Parteien er am stärksten übereinstimmt.

Angeboten wird der Digital-O-Mat von mehreren Organisationen, die sich mit Netzpolitik befassen. Mit dabei sind die Freifunker, die sich ja auch in Mülheim für flächendeckendes freies WLAN in der City stark machen. Die Vision: Die Kommunikationsmedien sollen für jeden frei zugänglich sein. Ein anderer Unterstützer ist der Chaos Computer Club. Schon seit über 30 Jahren versucht der Club, die Öffentlichkeit für das Spannungsfeld zwischen technischer Entwicklung und sozialen Folgen zu sensibilisieren. Auch Wikimedia Deutschland macht mit, bekannt durch Wikipedia, die frei zugängliche Online-Enzyklopädie.

Die Schwerpunkte der Organisationen spiegeln sich in dem Themenspektrum des Digital-O-Maten wider. Einmal geht es um Sicherheit: Soll die Polizei Möglichkeiten bekommen, Computer von Verdächtigen zu hacken, auch ohne Durchsuchungsbeschluss? Sollen die Ermittlungsbehörden auch ohne konkreten Anlass Informationen über Verdächtige in den Sozialen Netzwerken auswerten dürfen? Auch Bildungsfragen werden angesprochen: Soll das Land Lehrer dazu anhalten, ihre Lehrmaterialien zugänglich ins Netz zu stellen? Schließlich werden auch die Kommunen angesprochen: Sollen die Städte verpflichtet werden, alle Daten für die Bürger zugänglich zu machen? Die Organisatoren haben im Vorfeld alle Parteien angeschrieben und befragt. Auf dieser Basis haben sie den Digital-O-Maten konzipiert.

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