Weiße Nächte zogen viele Besucher an

Sehr zufrieden ist das Theater an der Ruhr mit den Besucherzahlen der Weißen Nächte. Dramaturg Sven Schlötcke sieht das Programm und die Bedeutung des Kulturorts für die Stadt bestätigt: „Der Donnerstag war erwartungsgemäß schwächer, zu den Veranstaltungen am Wochenende konnten wir uns aber vor Menschen kaum retten.“

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Sehr zufrieden ist das Theater an der Ruhr mit den Besucherzahlen der Weißen Nächte. Dramaturg Sven Schlötcke sieht das Programm und die Bedeutung des Kulturorts für die Stadt bestätigt: „Der Donnerstag war erwartungsgemäß schwächer, zu den Veranstaltungen am Wochenende konnten wir uns aber vor Menschen kaum retten.“

Aus Schlötckes Sicht bestätigt sich damit auch eine hohe Akzeptanz für ungewohnte, publikumsbeteiligende Formen und teils politische Interventionen des Theaters. So war die Diskussion im Politischen Salon zwischen Helmut Schäfer und Liane Bednarz über die Strategien der Rechten außerordentlich gut besucht. Szenenapplaus gab es für die „Interventionen“ der Volxbühne. In dieser Theatervariante mischen sich die Darsteller unter das Publikum, um ihre Lebensgeschichten wortwörtlich „unters Volk“ zu bringen.

Ebenso interessiert nahm das Publikum die Theatergruppe Ruhrorter wahr. Auch hier verließ das Theater den Pfad des „üblichen“ Sprechens über Flüchtlinge und unterstützte sie dabei, eigenes Theater zu entwickeln. Auch die Musikschule Mülheim brachte sich am Sonntag mit zwei Orchestern ein.

Schlötcke sieht das Theater an der Ruhr mit seinen vielfältigen Kooperationen auf einem guten Weg: „Ich glaube, die Weißen Nächte haben gezeigt, dass wir eng mit der Stadt vernetzt sind. Und dass wir mit unserer Art, das Theater als sozialen Ort zu definieren, richtig liegen.“

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