Protest

Verdi: 3000 Bürgeranträge gegen ÖPNV-Kahlschlag in Mülheim

Die Gewerkschaft Verdi mobilisiert in Mülheim gegen die geplanten Kürzungen im ÖPNV. 

Die Gewerkschaft Verdi mobilisiert in Mülheim gegen die geplanten Kürzungen im ÖPNV. 

Foto: Rainer Sauer / verdi

Mülheim  Die Gewerkschaft mobilisiert Mülheimer Bürger gegen die ÖPNV-Sparpläne der Stadt. Viele Anträge sind bereits bei der Verwaltung eingegangen.

Der Fachbereich Verkehr der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi schätzt, dass im Rathaus der Stadt Mülheim bis jetzt schon mindestens 3000 Bürgeranträge gegen den geplanten Kahlschlag beim ÖPNV eingeworfen wurden. Verdi hatte vor rund zwei Wochen dazu aufgerufen.

„Die Anträge werden nach Information der Stadtverwaltung in der Sitzung des Mobilitätsausschusses am 18. Juni um 16 Uhr behandelt“, heißt es in der Mitteilung der Gewerkschaft. Unterdessen mobilisiert ein Aktivkreis, darunter auch Verdi-Vertrauensleute und Mitglieder des Betriebsrates der Ruhrbahn, mit zehn Motivplakaten und einem Flyer für die Demonstration am 13. Juni um 15 Uhr auf dem Rathausmarkt vor dem Rathaus. Die Nachfrage nach Protestmaterialien und der Teilnahme an der Demo sei nach Gewerkschaftsangabe erstaunlich gut.

Nicht nur Bürger melden sich bei Verdi

Verdi-Gewerkschaftssekretär Rainer Sauer: „Viele Bürgerinnen und Bürger, aber auch Schulen, Schülervertretungen, Betriebe, Umweltgruppen, Einzelhandelsgeschäfte, Seniorengruppen, Initiativgruppen und die Hochschule, melden sich bei uns und bringen immer wieder ihren Unmut gegen die geplante 30-prozentige Kürzung des Mülheimer Nahverkehrs zum Ausdruck. Nicht selten fallen Worte wie ‘Die spinnen doch’.“

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