Im Jahr 2020 möchte die Stadt das Baden in der Ruhr als Probephase erlauben. Dafür sind bereits Anträge für eine wasserrechtliche Genehmigung sowie für eine Ausnahmegenehmigung für ein Anbauverbot und ein Bauantrag selbst bei der Bezirksregierung gestellt worden. Der Saarner Umweltverein wollte diese Maßnahmen nun komplett stoppen, wurde aber von der Stadt zurückgewiesen.

In einem Schreiben an die Stadt hat der Vorsitzende des Umweltvereins, Detlef Habig, die Rücknahme der Beschlüsse zum Betreiben des Ruhrbadestrandes gefordert. „Wir wir erfuhren, geht die Bezirksregierung davon aus, dass das Naturschutz- und FFH-Gebiet Saarner Ruhrauen aufgrund der deutlichen Verschlechterung in den letzten Jahren nicht weiter aufrechterhalten bleiben kann“, heißt es in dem Brief.