RWE-Dividende

Stadt Mülheim und Stiftung kassieren Sonderdividende von RWE

Der RWE-Turm in Essen: Die letzten Jahren sprudelten hieraus wenige Dividenden für die kommunalen Anteilseigner.

Der RWE-Turm in Essen: Die letzten Jahren sprudelten hieraus wenige Dividenden für die kommunalen Anteilseigner.

Foto: imago stock&people

Mülheim.   Dem Verfassungsgericht sei Dank: Weil es die Brennelementesteuer für verfassungswidrig erklärt hat, kassiert die Stadt Mülheim Millionen Euro.

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Die Stadt Mülheim und die von der Stadt verwaltete Leonhard-Stinnes-Stiftung profitieren im kommenden Jahr von einer millionenschweren Sonderdividende des Energiekonzerns RWE.

Wie Stadtkämmerer Frank Mendack am Freitag angab, können Stadt und Stiftung, die an der Finanzierung vieler gemeinnütziger Dinge in der Stadt beteiligt ist, mit einer Ausschüttung von jeweils rund vier Millionen Euro rechnen. Das sei „ein kleiner Tropfen“, sagte Mendack nicht nur mit Blick auf die großen Haushaltslöcher. „Es ist leider noch nicht die Rückkehr zur alten Dividende.“ Wohl, um nun möglichen Begehrlichkeiten der Politik schon im Vorfeld zu begegnen, verwies Mendack darauf, „dass wir jetzt nicht vier Millionen extra im Haushalt haben“. Das Defizit könne mit der Sonderdividende etwas verringert werden.

Mit der Sonderdividende von einem Euro je Aktie beteiligt RWE seine zuletzt gebeutelten Aktionäre am Sieg im Atomstreit mit der Bundesregierung, bei dem das Verfassungsgericht die Brennelementesteuer für verfassungswidrig erklärt hatte. Der Euro komme zu der ohnehin geplanten Dividende von 50 Cent je Aktie hinzu, so RWE.

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